06. Dezember 2018 / 18:01 Uhr

Grizzlys Wolfsburg: Ungewohntes Luxusproblem gegen Krefeld

Grizzlys Wolfsburg: Ungewohntes Luxusproblem gegen Krefeld

Jürgen Braun
Grizzlys Wolfsburg, Petr Pohl, Probetraining
Vor dem Debüt: Mit Petr Pohls (r.) Einsatz für die Grizzlys ist gegen Krefeld zu rechnen. © Roland Hermstein
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Im Eishockey-Oberhaus erwarten die Grizzlys Wolfsburg am Freitag (19.30 Uhr) die Krefeld Pinguine. Um das zarte Pflänzchen Play-Off-Hoffnung am Leben zu erhalten, muss ein Sieg her. Die Voraussetzungen zumindest sind gut wie lange nicht mehr.

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Haben die Grizzlys die Lektion gelernt

Die Vorzeichen sind ähnlich, nun wird sich zeigen, ob die Grizzlys Wolfsburg eine Lektion gelernt haben. Gegen die Krefeld Pinguine geht es darum, den Abstand auf die Play-Off-Ränge zu verkürzen. Die Grizzlys werden so gut besetzt sein wie lange nicht. Abwehrspieler William Wrenn sowie die Stürmer Alexander Weiß und Nick Latta trainierten am Donnerstag voll, alle dürften ihr Comeback geben. Voraussichtlich ist Testspieler Petr Pohl in seinem ersten Einsatz für die Grizzlys zu sehen.Für ihre Verhältnisse gut besetzt waren die Wolfsburger auch am 30. September. Nach 14:04 Minuten führten sie 3:0 und brachen dann, wie öfter mal in dieser Spielzeit, zusammen, verloren in Krefeld 3:4. Eine dicke Personaldecke ist keine Gewähr für Erfolg, das dürfte den Wolfsburgern bewusst sein.

Sebastian Furchner: Rekord-Jäger des Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg

2008/09: Sebastian Furchner (l.) gegen Sven Butenschön (Mannheim). Es ist die erste Saison des gebürtigen Kaufbeurers in Wolfsburg. Er war gemeinsam mit seinem Kumpel Kai Hospelt von Köln zu den Grizzlys gewechselt. Er absolviert 39 Hauptrundenpartien und zehn Play-Off-Spiele, schießt dabei insgesamt 14 Tore. Zur Galerie
2008/09: Sebastian Furchner (l.) gegen Sven Butenschön (Mannheim). Es ist die erste Saison des gebürtigen Kaufbeurers in Wolfsburg. Er war gemeinsam mit seinem Kumpel Kai Hospelt von Köln zu den Grizzlys gewechselt. Er absolviert 39 Hauptrundenpartien und zehn Play-Off-Spiele, schießt dabei insgesamt 14 Tore. ©
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Kader groß wie lange nicht

Der größere Kader im Training hat die Profis aber spürbar motiviert, die Stimmung ist gut, Trainer Hans Kossmann hat wahrscheinlich das Luxus-Problem, einen Akteur streichen zu können. Den Luxus hatte er seit seinem Amtsantritt noch nicht. Alexander Karachun oder Valentin Busch würden Kooperationspartner Kassel Huskies in der 2. Liga helfen. Die Entscheidung fällt aber erst am Spieltag, wenn klar ist, dass den Grizzlys keiner mehr ausfällt. Ein gewisses Risiko besteht bei Stürmer Spencer Machacek, dessen Gattin ein Baby erwartet. Machacek am Donnerstag gelassen: „Termin ist erst nächste Woche.“

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Petr Pohl dürfte sein Debüt geben

Dass Pohl dabei ist, davon ist auszugehen. Die Lizenzierungsunterlagen sind vorbereitet, Wolfsburg wartet nur
noch die letzten Ergebnisse der obligatorischen Gesundheitschecks ab. Negatives wird nicht erwartet. Und dann wird Pohl spielen. Fit genug ist der Rechtsaußen laut Kossmann, auch wenn noch ein wenig Praxis fehlt. „Im Boxplay setze ich ihn wohl noch nicht ein“ so der Trainer. Für Über- und Unterzahl braucht der Tscheche mit deutschem Pass wohl noch ein paar Einheiten mit den Grizzlys. Und ein bisschen mehr Spielpraxis. Was auch für die Akteure im Comeback gelte. „Wie gut es bei allen Rückkehrern für zwei Spiele am Wochenende reicht, muss man sehen“, so Kossmann.

Wiedersehen mit Ankert

Der Trainer wird die Eiszeit für die Rückkehrer so gut es geht dosieren. Letztlich aber gibt es nur einen Masterplan: Sieg gegen Krefeld! Um dann das gleiche noch einmal am Sonntag bei den Eisbären Berlin zu versuchen.
Krefeld hat seit der Länderspielpause wie Wolfsburg nur sechs Punkte aus sieben Partien geholt, dürfte für Wolfsburg anders als zuletzt München und Mannheim (das trotzdem mit 4:3 n. V. besiegt wurde) ein Gegner auf Augenhöhe sein.
 Im ersten Abwehrblock agiert bei den Pinguinen Torsten Ankert. Es wird sein erstes Wiedersehen mit den Grizzlys, nachdem der Rheinländer Während der Saison zu den Pinguinen gewechselt war. Beim ersten Duell der beiden Teams hatte er noch für Wolfsburg gespielt.

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