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Eishockey: Grizzlys Wolfsburg unterliegen Stavanger mit 2:3

Jürgen Braun
Traf doppelt bei Wolfsburgs 2:3-Niederlage gegen Stavanger: Kris Foucault. © Boris Baschin

Das war nicht überzeugend: Mit 2:3 (1:1, 0:0, 1:2) unterlag der allerdings ersatzgeschwächte Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg am Freitag den Stavanger Oilers. Kris Foucault traf doppelt für die Niedersachsen gegen die Norweger.

Beim Turnier in Bremerhaven spielen die Wolfsburger am Samstag (16 Uhr) um Platz drei gegen den Sieger der Partie Fischtown Pinguins gegen Visp. Die Norweger waren vergangene Saison als Sechste im Viertelfinale gescheitert, haben sich massiv verstärkt. Vom Finalisten Lillehammer kamen die Liga-Top-Torjäger David Morley und Stephan Vigier. Direkt aus der AHL kam Marco Lucia. Dieser und Morley trafen auch für die Oilers. Bei Wolfsburg fehlten wie erwartet Center Corey Elkins, sowie die Außen Spencer Machacek und Alexander Karachun (alle verletzt), Stürmer Christoph Höhenleitner war privat verhindert. Förderlizenzspieler Valentin Busch half im Sturm aus, in dem Alexander Weiß mal als Mittelstürmer agierte.

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Erstes Drittel: Stavanger startete mit viel Tempo, bei Wolfsburg musste William Wrenn früh die erste Strafe hinnehmen. Im folgenden Powerplay trafen die Oilers prompt den Pfosten – Grizzlys-Goalie Jerry Kuhn konnte den Puck hinter sich noch von der Linie kratzen. Die nächste Strafe war angezeigt, da brachten die Norweger die Scheibe zur verdienten Führung hinter Kuhn unter. Wolfsburg kam dann selbst in Überzahl besser ins Spiel, Foucault traf nach feiner Einzelleistung zum Ausgleich – zur ersten Pause ging dieses Ergebnis nach einem flotten Auftritt beider Teams durchaus in Ordnung.

Zweites Drittel: Die Begegnung plätscherte lange größtenteils ereignislos vor sich von, mehr als einen unplatzierten Schuss von Brent Aubin auf Seiten der Grizzlys sowie einen guten Angriff der Norweger gab es nicht zu sehen. In den letzten fünf Minuten des zweiten Abschnitts konnte Wolfsburg dann aber zunehmend mehr Akzente setzen – Stavangers Torhüter Henrik Holm war aber genau wie sein Gegenüber voll auf der Höhe.

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Grizzlys Wolfsburg geben Gas im Offroad-Park in Wesendorf

Eishockey-Team Grizzlys Wolfsburg gibt Gas im Offroad-Park in Wesendorf
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Drittes Drittel: Den besseren Start ins Schlussdrittel erwischten die Grizzlys, das Tor aber machte Stavanger, Kuhn ließ einen Schuss von David Morley zum 1:2 durchrutschen. Wenig später die nächste kalte Dusche: Auf eine kurze Drangphase der Wolfsburger antworteten die Oilers mit dem 3:1. Wolfsburg kam in der Folge kaum zu klaren Tormöglichkeiten, erst fünf Minuten vor dem Ende wurde es im Powerplay noch mal gefährlich, der Anschluss per Penalty kam zwei Sekunden vor dem Ende aber zu spät. Zwar waren die Grizzlys gerade in der Schlussphase sehr bemüht, doch war der Auftritt insgesamt – offensiv, wie defensiv – nicht konzentriert genug.

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Stavanger: Holm – Sveum, Burlon; Boem, Haglund; Klofutar, Ulriksen, Johannessen – Morley, Vigier, Soberg; Laine, Haglund, Forsberg; Lucia, Lagace, Vikingstad; Medhus, Djufvik, Hoff, Talge.

Grizzlys: Kuhn – Dehner, Wurm; Likens, Krupp; Wrenn, Bergman, Ankert – Furchner, Albert, Fauser; Foucault, Weiß, Aubin; Möchel, Latta, Ohmann; Busch, Cassels.

Schiedsrichter: Falten (Harsefeld) /Köttstorfer (Rosenheim).

Zuschauer: 1800.

Strafminuten: Stavanger 12 / Wolfsburg 10.

Tore: 1:0 (8.) Vigier (Medhus - 6:5), 1:1 (15.) Foucault, 2:1 (43.) Morley (Vigier/Soberg), 3:1 (48.) Lucia (Lane), 3:2 (60.) Foucault (Penalty).

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