05. Dezember 2018 / 17:00 Uhr

Grizzlys Wolfsburg: Mal gute Nachrichten! Drei Spieler vor Comeback, Pohl vor Debüt!

Grizzlys Wolfsburg: Mal gute Nachrichten! Drei Spieler vor Comeback, Pohl vor Debüt!

Jürgen Braun
William Wrenn von den Grizzlys Wolfsburg im Zweikampf vor dem Tor.
Auch er steht vor dem Comeback: William Wrenn (M.) von den Grizzlys Wolfsburg. © Boris Baschin
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Mal ganz was Neues: gute Nachrichten von den Grizzlys Wolfsburg! Gleich um vier Spieler im Vergleich zum vorherigen Spiel könnte sich das zuletzt brutal dezimierte Aufgebot des Eishockey-Erstligist am Freitag zum Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine (19.30 Uhr) präsentieren.

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Der Rückstand auf die ersehnten Play-Off-Plätze ist eher theoretisch denn praktisch noch aufzuholen, doch verschenken wollen die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg nichts. Das ist vor dem Erstliga-Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr) gegen Krefeld deutlich spürbar. Und die Stimmung steigt, weil es beim Training endlich mal mehr werden statt weniger. Und: Petr Pohl gibt wahrscheinlich sein Grizzlys-Debüt am Freitag.

Grizzlys gegen Adler Mannheim 29. November 2018 Zur Galerie
Grizzlys gegen Adler Mannheim 29. November 2018 © City-Press GbR
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Pohl-Entscheidung soll einen Tag vor dem Spiel fallen

Dem Coach gefällt der Rechtsaußen, Hans Kossmann würde ihn gern bringen, geht davon aus, dass es klappt. Die Entscheidung soll am Donnerstag fallen. Am Mittwoch wurde der frühere Nürnberger, Ingolstädter und Berliner medizinisch durchgecheckt. „Das gibt ihm und uns Sicherheit“, so Manager Charly Fliegauf, der sich zwar noch nicht auf den Einsatz des Tschechen mit deutschem Pass festlegen wollte, aber verriet, dass mit der DEL alles vorbereitet sei.

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Grizzlys-Manager Fliegauf will noch einen Testspieler holen

Der Kampf um die Play-Offs – er ist intern ein Thema, auch wenn das nach außen nicht mehr so offensiv vertreten wird, was angesichts von 14 Punkten Rückstand verständlich ist. Aber: Dass Fliegauf noch einen zweiten Testspieler holen will, spricht dafür, dass nichts abgeschenkt werden soll. Und: Kossmann spricht mit Blick auf die Partie am Freitag von einem „Sechs-Punkte-Spiel“. Krefeld steht auf dem letzten Play-Off-Rang. Den Abstand will Wolfsburg verkürzen. „Wir haben Mannheim geschlagen, gegen München 40 Minuten mitgehalten, Krefeld ist ein Team, das wir schlagen können.“ Ziel: „Wir wollen gut spielen und gewinnen, die Zeit läuft.“ Die Zeit läuft – ein indirekter Verweis auf die Play-Offs. Wobei Kossmann die Gäste keineswegs unterschätzen will: „Sie laufen viel, sind schnell, es ist auf keinen Fall eine schwache Mannschaft. Einfache Gegner gibt es sowieso nicht.“

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Latta und Weiß wohl sicher dabei

Wolfsburg war zuletzt auch kein einfacher Gegner mehr, zollte aber in München beim 1:5 seiner Personalnot Tribut. Nun sieht es besser aus. Nick Latta und Alexander Weiß machen im Training einen guten Eindruck, dürften spielen. Kommt auch Pohl dazu, dann könnte sogar einer der Förderlizenz-Angreifer (Alexander Karachun, Eric Valentin oder Valentin Busch) für Zweitliga-Kooperationspartner Kassel frei werden.

Bei Machacek droht Baby-Alarm

„Aber warten wir mal ab“, sagt Kossmann, „Spencer Machaceks Gattin erwartet ein Baby. Wie ich unser Glück kenne, kommt es kurz vor Spielbeginn“, so der Trainer mit einem Schmunzeln. Dann würde Machacek fehlen, aber diesmal wäre das aufzufangen.Es gibt sogar noch einen Silberstreif am Horizont: William Wrenn übte auch. Zwar noch im weißen Trikot (kein Körperkontakt), aber „es sieht gut aus“, so Kossmann über den Verteidiger, der in Nürnberg mit einer Gehirnerschütterung ausgeschieden war. Seine Rückkehr gegen Krefeld ist nicht ausgeschlossen. Wie es um Kris Foucault nach seiner Gehirnerschütterung steht, zeigt sich am Donnerstag, wenn der Torjäger vom Besuch bei einem Spezialisten in den USA zurückkehrt.
Die Trainingsqualität am Mittwoch war hoch: Neben Steven Raabe, der in den letzten Wochen zum Stamm zählte, halfen aus dem DNL-Team noch Stürmer Jakob Ceglarski und Verteidiger Michael Moser aus.

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