11. März 2018 / 20:23 Uhr

Grohn lässt es gewaltig krachen - 8:0

Grohn lässt es gewaltig krachen - 8:0

Olaf Schnell
Aydogan
Auch Grohns Ahmet Aydogan (am Ball) ließ im siegreichen Derby gegen Lesum nicht viel anbrennen. © Christian Kosak
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ach der 2:0-Halbzeitführung schießen die "Husaren" gegen den TSV Lesum-Burgdamm noch sechs Tore

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Schon vor zwei Wochen verlegte der Fußball-Landesligist SV Grohn sein Heimspiel vom zur Zeit noch unbespielbaren Oeversberg auf dem Vegesacker Kunstrasenplatz. Diesen Heimvorteil nutzten die noch abstiegsgefährdeten Mannen von SVG-Trainer Torben Reiß gegen TuS Komet Arsten bekanntlich zu einem wichtigen 2:1-Erfolg. Und auch gegen den Nachbarn TSV Lesum-Burgdamm klappte es nun vorzüglich. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit behielten die "Husaren" mit einem rekordverdächtigen 8:0 (2:0)-Erfolg die Oberhand.

Im Hinspiel setzten sich die Lesumer Ende August des vergangenen Jahres noch recht souverän mit 4:0 durch. Bei dem Kaltstart – in diesem Jahr waren die „Heidberger“ im Vergleich zu den Grohnern punktemäßig noch nicht im Einsatz – mussten die Gäste um Trainer Gino Shabani aber gleich auf mehrere Stammspieler aus unterschiedlichen Gründen verzichten. "Für uns war es sehr schwierig, die sehr vielen Ausfälle zu kompensieren. Ich bin sehr verärgert, dass wir so nur mit elf Feldspielern gegen Grohn antreten konnten", schimpfte Shabani, der sich vor dem Anpfiff eigentlich ein Unentschieden gewünscht hatte.

Auf dem SAV-Sportplatz hätten die Lesumer aber durchaus in Führung gehen können. Gleich zwei große Möglichkeiten hatte Fikri Cam auf dem Fuß, doch in der fünften Minute hatte er kein Glück beim Abschluss und sieben Minuten später schoss Cam über den Grohner Kasten. Auch Niklas Lehmkuhl hatte nach guter Vorarbeit des TSV-Mannschaftsführers Remigius Wild, der nach seiner Auswechslung in Sachen Lesumer Kader auch einen dicken Hals hatte – eine gute Möglichkeit (14.).Doch besser machten es einfach die Grohner. Schon der erste Treffer durch Keisuke Morikami war einfach sehenswert und das Eintrittsgeld wert. Morikami sah, dass der Lesumer Schlussmann Riad Bardhi etwas zu weit vor seinem Tor stand und überlistete ihn mit einem Schuss von der Mittellinie genau in den Winkel. Den zweiten Treffer von Ahmet Aydogan bereitete dann Keisuke Morikami über Cansin Cetin mustergültig vor (10.). In der 37. Minute hätte dann Cansin Cetin eigentlich auf 3:0 erhöhen müssen, doch er scheiterte in einer 1:1-Situation am gutparierenden Lesumer Torwart Riad Bardhi.

Den dritten TVG-Treffer holte Keisuke Morikami per Hechtflugkopfball in der 47. Minute nach, eine Minute später erhöhte Morikami per Direktschuss auf 4:0. Das Ergebnis auf 7:0 schraubten dann die eingewechselten Akteure Benjamin Samorski (63.) und Muhammed Özkul (73./78.) – damit hat Özkul bereits 14 Saisontore erzielt. Den Schlusspunkt setzte Florian Samorski aus halbrechter Position unmittelbar vor dem Abpfiff mit dem zweiten Sonntagsschuss ebenfalls genau in den Winkel. "An so einem Tag klappt dann auch so etwas", freute sich der „Husaren“-Co-Trainer Matthias Günther. Damit haben die Grohner in Sachen Abstiegskampf einen wichtigen Dreier geholt und auch ihr Torverhältnis erheblich verbessert.

"Wir waren viel besser in den Zweikämpfen und haben den Ball besser laufen lassen. Wir wollten das Nordderby auf jeden Fall gewinnen und haben das auch ohne Jan-Philipp Heine gut über die Bühne gebracht. Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen", berichtete Grohns starker Innenverteidiger Yusuf Demir. Glänzen konnten
auch der Dreifach-Torschütze Keisuke Morikami und Benjamin Samorski. Morikami überzeugte erst im Mittelfeld und ließ dann auch in der Abwehr nichts mehr anbrennen.

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