18. Mai 2017 / 18:16 Uhr

Große Verabschiedungs-Aktion im Eutiner Kader nach Spiel gegen Hartenholm

Große Verabschiedungs-Aktion im Eutiner Kader nach Spiel gegen Hartenholm

Volker A. Giering
Jannik Fust verlässt Eutin aufgrund eines sechsmonatigen Praktikums vorerst - kommt er im Februar zurück?
Jannik Fust verlässt Eutin aufgrund eines sechsmonatigen Praktikums vorerst - kommt er im Februar zurück? © Agentur 54°
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Gleich sieben Akteure spielen zur neuen Saison nicht mehr am Waldeck.

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Beim SH-Liga-Meister Eutin 08 werden vor dem letzten Heimspiel gegen Absteiger TuS Hartenholm am Samstag (Waldeck, 15 Uhr) insgesamt sieben Spieler verabschiedet: Die Torleute Björn Koch und Lars Möller (zurück zu Concordia Schönkirchen), Phillip Schümann, Yannik Marschner, Jannik Fust (macht ein halbjähriges Praktikum, könnte aber zum 1. Februar 2018 zurückkehren), Timo Klotz (TSV Schilksee) und Lukas Irmler offiziell verabschiedet.

„Das sind die Spieler, wo entweder der zeitliche Aufwand nicht gegeben ist oder es leistungsmäßig nicht reicht“, sagt Trainer „Mecki“ Brunner, „wir sind froh, dass sie dabei gewesen sind. Sie haben sich bei uns weiterentwickeln können. Alles hat sich vernünftig abgespielt". Bei Danny Cornelius könnte es dagegen zu einer Rolle Rückwärts kommen. Nachdem der Ex-Schönberger doch kein Spielertrainer beim Kreisligisten SVG Pönitz wird (die LN berichteten), sprechen beide Seiten über einen Verbleib. „Ich bin in guten Gesprächen mit Eutin, werde jedoch definitiv kürzer treten und den Aufwand minimieren. Man will mir aber Wege aufzeigen, wie ich für den Verein aktiv bleiben kann“, sagt Cornelius auf Nachfrage. Die Zielsetzung für das Spiel gibt Brunner wie folgt aus: „Wir wollen sehen, dass wir unsere blütenweiße Weste zu Hause beibehalten. Gleichzeitig wollen wir den Jungs einen vernünftigen Abschied geben“, sagt der 56-Jährige, „zudem wollen wir im Hinblick auf das erste Aufstiegsspiel etwas ausprobieren, um auch an der Abstimmung zu arbeiten.“ Am Sonntag, 28. Mai, empfangen die Rosenstädter den niedersächsischen FC Eintracht Northeim zum ersten Showdwon zur Regionalliga Nord (15 Uhr) im wahrscheinlich ausverkauften Waldeck-Stadion. Gegen Hartenholm (im Hinspiel vor vier Wochen gab es einen 6:0-Kantersieg) nicht dabei sind die Polizisten Klotz und Schümann (beide Dienst). Der Einsatz von Glosch (Knöchelverletzung) ist offen.

Nachdem der Abstieg des TuS Hartenholm besiegelt ist und man sich am Timm-Schott-Weg mit der Landesliga anfreunden muss, steht nun das letzte Punktspiel unter Sönke Pries (gesundheitliche Gründe) und Torsten Stürwohld an. Das Hinspiel vor heimischer Kulisse ist noch nicht lange her. Erst am 19.04. trafen beide Teams aufeinander – Eutin siegte deutlich 6:0.

„Aus diesem Spiel haben wir gelernt“, stellt Pries klar und räumte ein, sich mit der Taktik seinerzeit verzockt zu haben. Noch einmal werde er gegen Eutin nicht mit Dreierkette auflaufen, weil man Eutin vor allem auch auf den Außen in Schach halten müsse. Hinten reinstellen will sich der TuS aber dennoch nicht und stattdessen an seine Auswärtsstärke anknüpfen. „Ich rechne mir immer etwas aus und glaube an meine Jungs.“, so Pries. Qualitativ komme sein Team an die Ostholsteiner, die sich zur Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord qualifiziert haben, nicht heran. Zudem wolle man den Gegner mit Blick auf die kommenden Aufgaben schadlos halten. „Wir gönnen den Eutinern den Aufstieg sehr und unterstützen natürlich die Schleswig-Holsteinischen Mannschaften.“ Hartenholm kann bis auf den am Oberschenkel verletzten Tim Ollenschläger auf alle Spieler zurückgreifen. „Sie sollen nochmal 90 Minuten lang Spaß in der SH-Liga haben. Für uns geht es ja um nichts mehr.“, betont Pries den freundschaftlichen Charakter des Aufeinandertreffens. „Wahrscheinlich ist 08 mit den Gedanken auch schon ganz woanders und wird viele Spieler schonen.“

Ob Eutin das Zeug habe, die Aufstiegsrunde für sich zu entscheiden, beantwortet Pries folgendermaßen: „Sie mussten in der laufenden Saison nie an ihre Belastungsgrenze gehen und fast nie ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen. Das könnte am Ende ein Nachteil sein.“, befürchtet Pries, der die anderen Oberligen stärker einschätzt die SH-Liga.

(mit Finn Hofmann)

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