Nils Petersen arrangiert sich mit seiner Rolle als Einwechselspieler. © Patrick Seeger

Gut gelaunter Einwechselspieler: Freiburgs Petersen

Auch diesmal verkniff sich Nils Petersen die Startplatz-Forderungen. Es sei doch klar, dass jeder Fußballprofi immer gerne von Beginn an spielen würde, sagte der Top-Joker des SC Freiburg nach dem 1:0 gegen den Hamburger SV.

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"Aber die beiden haben es zuletzt immer gut gemacht, da kann ich den Trainer absolut verstehen, dass er keine Änderungen vornimmt", sagte der Angreifer über die Sturmkollegen Maximilian Philipp und Florian Niederlechner.

Der Abend aber gehörte mal wieder dem 27 Jahre alten Petersen. Im vierten Saisonspiel wechselte Trainer Christian Streich seinen Musterschüler zum vierten Mal ein. Und der Top-Joker stach zum zweiten Mal.

Schon beim 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach hatte der Angreifer wenige Minuten nach seiner Einwechslung den Treffer zum Endstand gemacht. Gegen den HSV benötigte der Olympia-Silbermedaillengewinner nur 54 Sekunden. Gerade erst hatte Streich den zuvor lautstark von den Fans geforderten Petersen gebracht, da nutzte dieser einen Patzer von HSV-Torwart René Adler zum 1:0. "Das ist natürlich Wahnsinn, für ihn freut es mich unglaublich", sagte Philipp. Neid oder Sticheleien angesichts der Konkurrenzsituation im Angriff waren auch von ihm nicht zu hören. Vom beseelten Petersen sowieso nicht.

dpa

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