10. September 2018 / 21:47 Uhr

Halke und Mende gesperrt - Hendrik Bombek vor dem Debüt für den VfB Lübeck

Halke und Mende gesperrt - Hendrik Bombek vor dem Debüt für den VfB Lübeck

Jürgen Rönnau
Debütiert Hendrik Bombek für den VfB Lübeck in der Regionalliga?
Debütiert Hendrik Bombek für den VfB Lübeck in der Regionalliga? © Agentur 54°
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Vor dem Auswärtsspiel in Havelse bricht Sportdirektor Stefan Schnoor eine Lanze für den 19-Jährigen.

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Für den VfB Lübeck läuft es derzeit großartig in der Regionalliga - immer noch ungeschlagen, nur drei Gegentore. Platz zwei. So soll es weitergehen. Aber jetzt gibt es einen Personalengpass. Beim Auswärtsspiel am kommenden Sonntag beim TSV Havelse muss die Betondefensive umgebaut werden, denn Daniel Halke und Sven Mende fehlen gesperrt. „Wir werden eine Lösung finden“, sagt Trainer Rolf Landerl zuversichtlich. Und diese Lösung könnte Hendrik Bombek heißen.

Auch Svirca und Demircan dabei

Der Coach weicht noch aus. „Wir haben glücklicherweise eine lange Trainingswoche mit sechs Einheiten, wir werden uns alle Kandidaten ansehen“, sagt er - und ergänzt: „Nicht nur Hendrik wird die ganze Zeit dabei sein, wie zuletzt schon, sondern auch Krenar Svirca und Samet Demircan.“ Zudem kehrt der zuletzt gesperrte Aleksandar Nogovic als routinierter Defensivmann in den Kader zurück. Landerl könnte gegen Havelse auch umstellen, Kresimir Matovina auf die Halke-Position ziehen, Marvin Thiel den Matovina-Part hinten links spielen lassen.

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Schnoor würde Bombek bringen

Von der Idee ist Sportdirektor Stefan Schnoor wenig angetan. „Warum sollen wir auf drei, vier Positionen etwa ändern, unser System möglicherweise destabilisieren, wenn es mit einer Personalie getan ist?“, fragt er. Sein Statement: „Ich würde Bombek spielen lassen. Der ist groß, robust und sauschnell. Wir predigen Durchlässigkeit von der U19, der U23 in die Liga, jetzt könnnen wir zeigen, dass wir dies auch praktizieren.

Hamburger Bombek ein Jahr lang voll auf Fußball fokussiert

Hendrik Bombek, 19-jähriger gebürtiger Hamburger mit österreichischem Pass, spielt seit 2017 für den VfB, wäre mit der U19 im Juni fast in die Bundesliga aufgestiegen. Vorher war er in Eichede und bei Concordia Hamburg aktiv.  Unterstützt wird der Youngster sehr von seinem Vater Peter Bombek, ein bekannter Nachwuchstrainer im Hamburger Osten. Dort wohnt Hendrik auch, hat gerade sein Abitur gebaut. Nun gestattet ihm die Familie, sich ein Jahr ganz auf den Fußball zu konzentrieren, ehe er seinen weiteren beruflichen Werdegang plant. Dadurch kann er an jeder VfB-Trainingseinheit teilnehmen. Das könnte sich jetzt auszahlen. Nach drei Spielen in Serie in der Regionalliga im Kader - aber stets nur auf der Bank, könnte Bombek jetzt den nächsten Karriereschritt machen. Dann nämlich, wenn er tatsächlich sein VfB-Ligadebüt gegen Havelse geben darf.

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