a159133109i0012_max1024x Bramstedts Daniel Zimmermann (am Ball) erzielte im Finale gegen den TVE Nordwohlde beide Tore seines Teams beim 2:1-Erfolg. © Udo Meissner
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Hallen-Meisterschaft: Bramstedt verteidigt den Titel

Die Fußballer des TSV Bramstedt verteidigen bei den Bassumer Hallen-Stadtmeisterschaften ihren Titel durch einen 2:1-Sieg über den TVE Nordwohlde

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Geschichte wiederholt sich: Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, da gewann Sascha Feldt als gerade erst installierter Trainer des Fußball-Kreisligisten TSV Bramstedt in einem ersten Einsatz mit seiner neuen Mannschaft die Bassumer Hallen-Stadtmeisterschaften. Jetzt ist dem Fußball-Kreisligisten dieser Coup erneut gelungen – er verteidigte in einem spannenden Finale gegen den TVE Nordwohlde seinen Titel. 23 Sekunden vor Schluss gelang Daniel Zimmermann der 2:1-Siegtreffer, nachdem er zuvor bereits das 1:0 erzielt hatte (3.). Für den zwischenzeitlichen Ausgleich des TVE sorgte Melvin Majowski.

Sascha Feldt war ob dieses Erfolges sichtlich bewegt: „Mir bedeutet das persönlich viel. Noch mehr freut es mich aber für die Jungs. Sie haben es zuletzt nicht einfach gehabt“, sagte er mit Blick auf das unbefriedigende Abschneiden in der Kreisliga. Dort läuft es dank eines starken Endspurts mit 15 Punkten und Platz zwölf zur Winterpause nur bedingt besser als zu Feldts Antritt. Die Leistung in der Bassumer Sporthalle zeige jedoch, dass die Mannschaft intakt sei. „Wir müssen daran arbeiten, so schnell wie möglich unser Ziel – einen einstelligen Tabellenplatz – zu erreichen“, betonte der ambitionierte Coach. Doch angesichts des späten Treffers wusste auch der Bramstedter Übungsleiter, dass die Titelverteidigung glücklich war. „Es ist ärgerlich, aber gehört zum Sport dazu“, zeigte sich Nordwohldes Trainer Martin Werner als fairer Verlierer. Immerhin hatte sein Team ebenfalls ein starkes Turnier gespielt, und dem klassenhöheren TSV Bramstedt lange Zeit eine Partie auf Augenhöhe geliefert. Im Eröffnungsspiel gegen eben jene Feldt-Fünf waren die Nordwohlder beim 1:3 noch deutlicher unterlegener gewesen – auch spielerisch.

a159133109i0022_max1024x . © Udo Meissner

Deswegen bewertete Werner lieber die Leistung seines Teams im gesamten Turnierverlauf. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Die Niederlage ist bitter, aber kein Grund, unzufrieden zu sein“, betonte er. Ab dem zweiten Spiel, in dem sich seine Mannschaft deutlich mit 6:0 gegen den TSV Neubruchhausen behauptete, sei eine „besondere Spannung und ein besonderer Kick“ spürbar gewesen. Mit eben jener Spannung bezwangen die Nordwohlder gleich zweimal den TSV Bassum. Bereits in der letzten Partie der Vorrunde fegten sie den favorisierten Bezirksligisten mit 3:0 vom Platz und überholten den Rivalen damit auch in der Tabelle. Das bedeutete, dass die beiden Rivalen im folgenden Halbfinale gleich noch einmal aufeinandertreffen würden. In diesem holte der TSV einen 0:1-Rückstand (4.) auf und drehte ihn bis zur achten Minute nach einem Treffer von Patrik Remmert in eine 3:1-Führung, die am Ende doch wieder pulverisiert wurde: Erst schlug Hergen Bode zu (8.), dann erzielte Felix Kattau in Unterzahl das 3:3. Doch selbst das 4:3 eine Minute vor Abpfiff egalisierte Marcel Köster noch einmal (12.). In der Verlängerung des Siebenmeterschießens parierte TVE-Keeper Alexander Brockhoff Michael Wiehles Versuch und bescherte seinem Team mit 10:9 den Finaleinzug, da er in der Folge auch noch selber traf – und so zum Halbfinal-Helden avancierte.

Deutlicher fiel derweil das zweite Halbfinale aus, das AS United als Vierter der Gruppenphase relativ klar gegen den TSV Bramstedt verlor. Im folgenden Siebenmeterschießen um Platz drei unterlag United dem TSV Bassum mit 2:3. Den entscheidenden Schuss parierte TSV-Keeper Dominik Overmeyer gegen Uniteds Schlussmann Leon Diedrichs und verschaffte sich damit wenigstens etwas Genugtuung. „Unser Ziel war das Halbfinale, der vierte Platz ist leistungsgerecht“, bilanzierte derweil Diedrichs. Für den TSV Bassum als Gastgeber und ligahöchste Mannschaft war der dritte Platz selbstredend eine Enttäuschung. Trainer Torsten Klein wusste bereits nach der Gruppenphase: „Wir können uns hier nur blamieren.“ Während er die Partie in der Gruppenphase gegen den TVE als „einfach schlecht“ abtat, musste er im Halbfinale diverse Nachlässigkeiten seiner Mannschaft mit ansehen. „Wenn du mit 3:1 führst und die Überzahl dann nicht ausnutzt, ist das nicht gut“, stellte er klar. Bereits in der Vorrunde waren der TSV Neubruchhausen und der SV Dimhausen gescheitert. Wobei der TSV im direkten Aufeinandertreffen mit 3:1 die Oberhand behielt und damit der fünften Platz sicherte.

Region/Bremen Bezirk Hannover TSV Bassum (Herren) TSV Bramstedt (Herren) TVE Nordwohlde (Herren) TSV Neubruchhausen (Herren) SV Dimhausen (Herren) Kreisliga Kreis Diepholz (Herren)

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