31. Januar 2018 / 07:58 Uhr

Hallenfußball: Bad Lausick ist nicht zu bremsen

Hallenfußball: Bad Lausick ist nicht zu bremsen

Armin Rudolph
Symbolbild
Symbolbild © imago/Karina Hessland (Symbolbild)
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Die Kurstädter wurden ihrer Favoritenrollen gerecht und gewannen das Hallenturnier des SV Fortuna Leipzig

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Schkeuditz. Der auf Rang vier der Stadtklasse Leipzig liegende SV Fortuna veranstaltete in der Dreifelder-Stadtsporthalle Schkeuditz erstmals ein Fußball-Hallenturnier der Männer, das mit zehn statt geplanten acht Teilnehmern über je acht Minuten Spielzeit ausgetragen wurde. Die mit nur sieben Spielern angereisten Fußballer vom FC Bad Lausick knüpften mit sechs Siegen aus sechs Spielen und einem Torverhältnis von 22:4 an beste Hallenzeiten an und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.

Mit dem SV Liebertwolkwitz (8. Nordsachsen) und dem TSV Treuenbrietzen (15. Westbrandenburg) waren zwei weitere Landesklasse-Teams am Start, mit dem FSV Beilrode (3. KOL Nordsachsen) und dem SV Doberschütz-Mockrehna (12. KOL Nordsachsen) sowie dem inzwischen bis in die 1. Kreisklasse Leipzig abgestiegenen SSV Stötteritz (1.) trafen die Kurstädter auf ehemalige Kontrahenten aus der Leipziger Bezirksliga. Aus der Stadtliga Leipzig waren MoGoNo (7.) und der Leipziger SV Südwest (8.) dabei, die zweite Mannschaft des FC Blau Weiß Leipzig (5. SK Leipzig) vervollständigte das Teilnehmerfeld.

Auftaktspiele setzten die Kurstädter meist in den Sand, diesmal wurde Stötteritz ein halbes Dutzend eingeschenkt, gefolgt von einem 3:0 gegen die „Wolkser“ Mannschaft. Enger wurde es danach gegen Beilrode. Hier lag die Truppe zum einzigen Mal zurück, setzte sich aber knapp mit 2:1 durch. Im letzten der 20 Vorrundenspiele gab es ein klares 5:1 gegen den LSV Südwest.

In Staffel A zog nicht etwa der Brandenburger Landesklasse-Vertreter die Fäden, sondern Doberschütz-Mockrehna gab nur beim einzigen 0:0-Spiel gegen Blau Weiß Leipzig II zwei Punkte ab. Im Halbfinale kickte der FC gegen MoGoNo Leipzig, gewann 3:1 und traf im Endspiel auf Doberschütz-Mockrehna, das sein Halbfinale gegen Stötteritz knapp mit 1:0 gewonnen hatte.

Das Spiel um Platz drei wurde als Shootout (ähnlich dem Penalty-Schießen im Eishockey) ausgetragen, dabei war Stötteritz 2:1 erfolgreich. Im Endspiel gab es für die Kurstädter zwar einige brenzlige Szenen zu bereinigen, doch zweimal Eric Ziffert (mit sieben Toren als bester Schütze geehrt) und Matthias Walter sorgten für ein klares 3:0 und den Gewinn des Wanderpokals.

Endstand Gruppe A: 1. Doberschütz-Mockrehna (13:3 Tore/10 Punkte), 2. MoGoNo Leipzig (8:7/7), 3. Fortuna Leipzig (5:7/5), 4. Blau Weiß II (2:4/4), 5. Treuenbriezen (3:11/1).

Endstand Gruppe B: 1. Bad Lausick (16:3/12), 2. Stötteritz (7:6/9), 3. Beilrode (5:6/6), 4. Liebertwolkwitz (4:6/3), 5. Südwest Leipzig (2:13/0).

FC Bad Lausick: Walper, Kalbitz (als „fliegender“ Torwart), Ziffert (7 Tore), Ruppelt (5), Berthold (3), Schmiedel (3), Walter (4).

bog/hpw

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