06. Dezember 2018 / 22:07 Uhr

Hält die Egestorfer Siegesserie in Flensburg? "Wir sind ganz klar Underdog"

Hält die Egestorfer Siegesserie in Flensburg? "Wir sind ganz klar Underdog"

Robby Echelmeyer
Egestorfs Trainer Paul Nieber 
hat aktuell Erfolg.
Egestorfs Trainer Paul Nieber hat aktuell Erfolg. © deisterpics/Stefan Zwing
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Fünfmal in Folge gewann der 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord zuletzt - unter Trainer Paul Nieber läuft es. Der kommende Gegner SC Weiche Flensburg ist für Nieber dennoch Favorit. Hoffnung macht allerdings das Hinspiel.

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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder reist für sein letztes Pflichtspiel des Jahres in den hohen Norden. Am Sonnabend (13.30 Uhr) gastieren die Calenberger beim SC Weiche Flensburg 08. Am liebsten würden sie dort ihre Serie von fünf Siegen weiter ausbauen und somit ins neue Jahr mitnehmen. Doch Trainer Paul Nieber tritt auf die Euphoriebremse. „Wir sind ganz klar der Underdog“, betont der 30-Jährige. Die Flensburger bezeichnet er als Topteam, „das infrastrukturell und qualitativ in einer anderen Liga spielt“.

Allerdings läuft es beim amtierenden Staffelmeister in dieser Saison noch nicht so rund. Zwar hat die Mannschaft von Ex-Profi Daniel Jurgeleit zuletzt ebenfalls fünfmal nacheinander nicht verloren, dabei reichte es jedoch viermal nur zu einem Remis.

Die Bilder vom Egestorfer Sieg gegen Weiche Flensburg.

Germanias Yannick Oelmann im Zweikampf mit Nico Empen. Zur Galerie
Germanias Yannick Oelmann im Zweikampf mit Nico Empen. ©
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Behnsen traf beim 1:0-Hinspielsieg

Mit 28 Zählern aus 16 Partien hinkt der Sportclub als Tabellenvierter den Erwartungen hinterher, der Rückstand auf Platz eins beträgt neun Punkte. Drei davon ließ der Titelanwärter in der Hinrunde an der Ammerke liegen. Mit 1:0 setzten sich die damals noch von Jan Zimmermann trainierten Egestorfer im August vor heimischer Kulisse durch. Das Tor schoss Dominik Behnsen, der diesmal krankheitsbedingt nicht auflaufen kann.

Beim jüngsten 3:0-Heimerfolg über die SV Drochtersen/Assel wurde der Angreifer von Jos Homeier gut vertreten. Der 21-Jährige erzielte seinen zweiten Saisontreffer und zeigte eine starke Leistung. Immer besser in Form kommt zudem Sturmpartner Christoph Beismann, der in den vergangenen fünf Spielen viermal erfolgreich war.

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Die Bilder der Saison 2018/2019 in Hannovers Amateurfußball:

Garbsens Yasin Güzelcümbüs überwindet den eingewechselten Letteraner Torhüter Patrick Wegner, trifft aber nur die Latte. Zur Galerie
Garbsens Yasin Güzelcümbüs überwindet den eingewechselten Letteraner Torhüter Patrick Wegner, trifft aber nur die Latte. ©

Konkurrenz im Mittelfeldzentrum ist groß

Besonders groß ist das Gedränge um die Plätze im zentralen Mittelfeld. Wieder mitmischen kann auch Jannik Oltrogge, der vor zwei Wochen ein vielversprechendes Startelf-Comeback abgeliefert hatte. Am Sonntag pausierte der 23-Jährige dann noch einmal wegen leichter Adduktorenbeschwerden. „Eine Vorsichtsmaßnahme, er ist fit“, sagt Nieber und lobt: „Er zeigt bei jeder Trainingseinheit, dass er viel Qualität auf den Platz bringt.“

Auf eine Rückkehr in den 18er-Kader hofft Innenverteidiger Marek Waldschmidt. Der Vizekapitän hatte die ersten fünf Spiele unter Nieber verpasst, weil er eine Rotsperre absaß. Gegen die Drochterser fehlte er dann, weil er in den Tagen davor nur einmal trainieren konnte.

Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder und der SV Drochtersen/Assel

Nach einem Laufduell mit Drochtersens Eyke Hendrik Kleine landet Egestorfs Justin Wiechens (links) in der Werbebande. Zur Galerie
Nach einem Laufduell mit Drochtersens Eyke Hendrik Kleine landet Egestorfs Justin Wiechens (links) in der Werbebande. ©

Waldschmidt eine Option für die Startelf?

In Flensburg darf Waldschmidt nun eventuell sogar von Beginn an ran, da Robin Gaida an Leistenproblemen laboriert. „Marek ist sicherlich eine Option, zumal wir auf eine körperlich robuste Mannschaft mit vielen großen Spielern treffen“, sagt Nieber. Verzichten muss er auf den beruflich verhinderten Markus Straten-Wolf, sodass erneut Ole Schöttelndreier das Tor hüten wird.

Nur eingeschränkt trainieren konnten Yannick Oelmann, Lorenzo Paldino und Torben Engelking. „Bei ihnen entscheiden wir kurzfristig, ob es reicht“, kündigt der Coach an. Grundsätzlich sei er optimistisch, „dass wir auch in Flensburg punkten können.“

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