09. Januar 2018 / 22:40 Uhr

Hamburger SV: Abstiegskandidat Nummer zwei in der Bundesliga!

Hamburger SV: Abstiegskandidat Nummer zwei in der Bundesliga!

Redaktion Sportbuzzer
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Der Hamburger SV steht am Abgrund der Bundesliga. Der erstmalige Abstieg in die 2. Liga ist möglich.
Der Hamburger SV steht am Abgrund der Bundesliga. Der erstmalige Abstieg in die 2. Liga ist möglich. © imago
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Muss der Bundesliga-Dino in diesem Jahr nach jahrelangem Bangen dran glauben? Der Abstiegskampf in der ersten Liga ist so eng wie lange nicht mehr. Experten glauben nicht an eine erneute Rettung des HSV.

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Kurz war sie, die Wintervorbereitung in der Fußball-Bundesliga. Schon am Wochenende startet die Liga in die Rückrunde. Beinahe die halbe Liga steckt im Abstiegskampf – und mittendrin der Hamburger SV, zum fünften Mal in Folge.

Dürftige 15 Punkte hat sich der Vorletzte bis zur Winterpause zugelegt, das Minimalziel 18 Zähler wurde verfehlt. Aber: In der letzten Saison waren es nur 13 Punkte zur Halbzeit. Am Ende wurde es Platz 14 mit 38 Punkten. Luca Waldschmidt erlöste den Klub am letzten Spieltag in der 88. Minute und köpfte den VfL Wolfsburg in die Relegation.

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Ist der HSV wirklich unabsteigbar?

Zweimal – in den Relegationsjahren 2014 und 2015 – entkam der einstige Europacupsieger dem Absturz in die Zweitklassigkeit nur knapp. Noch lebt er von der Mär, unabsteigbar zu sein. Die Situation, so Jens Todt, „ist brandgefährlich“. Der HSV-Sportchef meint jedoch: „Wir fühlen uns gerüstet im Abstiegskampf.“

Trainer Markus Gisdol hat im spanischen Trainingslager gar eine veränderte Einstellung seiner Profis ausgemacht. „Die Jungs sind deutlich aggressiver und konzentrierter in den Tagen gewesen“, bilanzierte er zum Abschluss der Vorbereitung in Jerez de la Frontera. „Insgesamt habe ich gesehen, wie willig die Jungs in der kurzen Vorbereitung waren. Wir haben viel von ihnen verlangt.“

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Wettanbieter sehen HSV als klaren Abstiegskandidaten

Für die Wettanbieter ist die Sache klar: Der 1. FC Köln, Schlusslicht mit sechs Punkten, geht runter – und der HSV geht mit. Auf dem Relegationsplatz landet Mainz. Eine Befragung des Fachmagazins „Kicker“, an der 219 Bundesliga-Profis teilnahmen, brachte ein ähnliches Ergebnis: Köln (42,9 Prozent) und Hamburg (16) steigen ab. Der HSV wird zudem als erster Anwärter auf den Relegationsplatz gehandelt (31,5 Prozent) vor Freiburg (16) und Mainz (12,8).

Am Samstag (15.30 Uhr) ist der HSV beim FC Augsburg zu Gast. Aus dem Trainingslager kehrten Albin Ekdal, Gideon Jung (beide Probleme im Sprunggelenk) sowie Lewis Holtby (Knieprobleme) mit Blessuren zurück. Dadurch ist die Doppelsechs mit Ekdal und Jung gefährdet.

Die Position könnte der Brasilianer Wallace spielen, der sich allerdings durch die verspätete Anreise ins Trainingslager selbst ins Abseits gestellt hat. Nun könnte es – fielen beide aus – auf eine Lösung mit Eigengewächs Vasilije Janjicic (19) und Routinier Sead Salihovic (33) hinauslaufen. Zudem wird offenbar Leipzigs Mittelfeldmann Dominik Kaiser mit dem HSV in Verbindung gebracht.

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Entscheidung zwischen Pollersbeck und Mathenia noch nicht gefallen

In der Torwartfrage zwischen Christian Mathenia und Julian Pollersbeck will sich Trainer Gisdol Ende der Woche festlegen. „Es wird auf eine Bauchentscheidung hinauslaufen“, sagte der Coach.

Bei Gegner Augsburg droht derweil der Topstürmer auszufallen. Alfred Finnbogason hatte sich beim Hinrundenabschluss gegen Freiburg (3:3) an der Achillessehne verletzt und konnte im Trainingslager nicht mit dem Ball üben. FCA-Trainer Manuel Baum will heute abhängig davon entscheiden, ob Finnbogason beschwerdefrei am Mannschaftstraining teilnehmen kann oder nicht. Die Chancen stehen schlecht. Es werde „extrem eng“, sagte Manager Stefan Reuter in einem Interview der „Augsburger Allgemeinen“ über den Isländer. „Es wäre unvernünftig, ihn zu hetzen.“ Mit elf Treffern liegt Finnbogason in der Torschützenliste hinter dem Führenden Robert Lewandowski (15) und Pierre-Emerick Aubameyang (13).

Von Franko Koitzsch und Philipp Schaper

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