23. September 2018 / 15:27 Uhr

HSV-Debakel! So heftig zerlegt Jahn Regensburg den Hamburger SV

HSV-Debakel! So heftig zerlegt Jahn Regensburg den Hamburger SV

Redaktion Sportbuzzer
Hee Chan Hwang mag es nicht glauben: Der HSV geht gegen Jahn Regensburg unter.
Hee Chan Hwang mag es nicht glauben: Der HSV geht gegen Jahn Regensburg unter. © Getty Images
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Was für ein Desaster für den HSV: Im eigenen Stadion gehen die Hamburger mit 0:5 gegen Jahn Regensburg unter. Hier lest Ihr, wie das Drama seinen Lauf nahm.

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Die Tabellenführung in der 2. Liga ist für den HSV erstmal futsch: Die Hamburger kassierten gegen Jahn Regensburg eine peinliche 0:5-Heimpleite. Zur Halbzeit stand es bereits 0:3. Zuvor hatte der HSV noch vier Punktspiele in Folge gewonnen.

Vor 44.716 Zuschauern im Volksparkstadion trafen Sargis Adamyan (11./21./35. Minute), Marcel Correia (53.) und Jann George (75.) für die Gäste, die ihren zweiten Saisonsieg feierten. Vor dem Gastspiel bei Greuther Fürth am Donnerstag und dem Derby am kommenden Sonntag gegen den FC St. Pauli ist der HSV äußerst unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

HSV in Noten: Die Einzelkritik gegen Jahn Regensburg

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Trainer Christian Titz hatte sein Team diesmal auf sechs Positionen umgestellt. Das tat dem HSV-Spiel nicht gut. Das Team hatte keine Zeit, sich zu finden. Dafür sorgte der zuletzt so überzeugende Julian Pollersbeck. Der HSV-Keeper ließ sich den Ball in einem unnötigen Zweikampf von Adamyan abluchsen, der zur Gäste-Führung vollendete

Gegen die zunehmend verunsicherte Defensive hatte Jahn leichtes Spiel und baute den Vorsprung konsequent aus. Zweimal Adamyan und Correia, jeweils vom starken Andreas Geipl eingesetzt, und George machten die HSV-Heimklatsche perfekt. Zum schwachen Auftritt passte, dass Hamburgs Kapitän Aaron Hunt (40.) mit einem umstrittenen und schwach geschossenen Foulelfmeter an Torhüter Philipp Pentke scheiterte.

Diese Tore tun dem HSV weh:

11. Minute: 0:1

Was für ein Fehler von Pollersbeck! Der HSV-Torwart bekommt an der rechten Strafraumgrenze einen Rückpass von Sakai und vertändelt den Ball an Adamyan, weil der Torwart das Leder nicht richtig kontrolliert, aber ins Dribbling will, anstatt den Ball wegzuhauen. Adamyan schnappt sich die Kugel, Pollersbeck wirft sich vergeblich hinterher. Vor dem Tor guckt sich der Stürmer des Jahn van Drongelen aus, der auf der Linie steht und trifft ins linke untere Eck. (hier Netzreaktionen zu dem Patzer)

21. Minute: 0:2

Wieder ist es Adamyan. Der Stürmer wird links im Strafraum mustergültig bedient, macht ein paar Schritte und zieht aus 14 Metern ab. Lacroix fälscht den Ball noch ab, sodass Pollersbeck keine Chance hat. Der Torwart kommt noch mit den Fingerspitzen an den Ball, kann den Einschlag im langen Eck aber nicht verhindern.

35. Minute: 0:3

Ein Freistoß aus dem Halbfeld sorgt für das 3:0. Im Strafraum gewinnt Correia das Kopfballduell gegen van Drongelen und legt ab auf Adamyan. Der Nationalspieler aus Armenien drückt das Leder aus wenigen Metern über die Linie und erzielt somit einen Hattrick. Keine Chance für Pollersbeck!

53. Minute: 0:4

Föhrenbach schlägt einen Freistoß in die Mitte. Am zweiten Pfosten steht Correia nicht im Abseits, hält die Innenseite hin und nimmt das Leder direkt aus der Luft. Er trifft den Ball satt, der dann unten links im Tor landet.

George feiert den Treffer zum 5:0 gegen den Hamburger SV.
George feiert den Treffer zum 5:0 gegen den Hamburger SV. © Getty Images

75. Minute: 0:5

George wird von mehreren Hamburger nicht angegriffen und kann so lange ohne Gegenwehr dribbeln und sich den Ball zurecht legen bis er eine gute Schussposition hat. Er zieht letztlich aus knapp 18 Metern ab und trifft ins rechte untere Eck.

Die übrigen Zweitliga-Ergebnisse vom Sonntag

MSV Duisburg - Erzgebirge Aue 1:2

1. FC Heidenheim - Greuther Führt 2:0

SC Paderborn - 1. FC Magdeburg 4:4

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