Im Spiel Deutschland gegen Slowenien sorgte ein strittiger Videobeweis für den 25:25 Ausgleich Deutschlands. Slowenien legte Protest ein, vergeblich. Im Spiel Deutschland gegen Slowenien sorgte ein strittiger Videobeweis für den 25:25 Ausgleich Deutschlands. Slowenien legte Protest ein, vergeblich. © imago/Agentur 54 Grad
Im Spiel Deutschland gegen Slowenien sorgte ein strittiger Videobeweis für den 25:25 Ausgleich Deutschlands. Slowenien legte Protest ein, vergeblich.

Handball-EM: Zweiter Protest gegen Deutschland abgewiesen - Riesen-Ärger droht

Am Montagabend führte der Einsatz des Videobeweises in der letzten Sekunde des Spiels Deutschland gegen Slowenien zum 25:25 Ausgleich für die deutsche Auswahl. Die Slowenen legten Einspruch gegen die Entscheidung ein - jetzt hat die Europäische Handball-Föderation ein endgültiges Urteil gefällt.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Die Europäische Handball-Föderation hat auch den zweiten Einspruch Sloweniens gegen die Wertung des EM-Vorrundenspiels gegen Deutschland (25:25) abgewiesen. Dies bestätigte DHB-Vizepräsident Bob Hanning am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben mit dieser Entscheidung gerechnet. Alles andere wäre eine große Überraschung gewesen“, sagte Hanning. „Wir sind froh, dass wir uns jetzt wieder auf das Sportliche konzentrieren können.“

Damit hat das Ergebnis endgültig Bestand, da Slowenien keine weitere Einspruchsmöglichkeit besitzt. Gibt es jetzt einen Riesen-Eklat? Ob sich der WM-Dritte nun tatsächlich - wie angedroht - vom Turnier zurückzieht, bleibt abzuwarten. Die EHF hatte schon am Dienstag den ersten Slowenien-Protest abgewiesen.

Mehr zur umstrittenen Szene

Die DHB-Auswahl hatte am Montagabend nach dem Einsatz des Videobeweises wegen einer Regelwidrigkeit der Slowenen beim Anwurf von Paul Drux in letzter Sekunde einen Siebenmeter zugesprochen bekommen, den Tobias Reichmann zum glücklichen 25:25-Ausgleich verwandelte. Beide EHF-Instanzen kamen zu dem Schluss, dass die Entscheidung der litauischen Schiedsrichter regelkonform war, weil der Ball die Hand von Drux in der regulären Spielzeit und nicht erst nach Abpfiff verlassen hatte.

Handball-EM in Kroatien: Das ist das deutsche Aufgebot

Die Regeländerung in Kurzform:

"Der Wortlaut 'letzte Spielminute' in den Regeln 8:5, 8:6, 8:10c und 8:10d wird durch die 'letzten 30 Sekunden des Spiels' ersetzt. Begeht ein Abwehrspieler in den letzten dreißig Sekunden eine grobe Regelwidrigkeit oder unterbindet regelwidrig eine Wurfausführung (Anwurf, Abwurf, Freiwurf, Einwurf), erhält er nun eine rote Karte ohne Bericht - und die andere Mannschaft automatisch einen Siebenmeter."

sportmix

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige