11. März 2018 / 12:06 Uhr

Arbeitssieg: TSV Hannover-Burgdorf müht sich gegen TuS Lübbecke zum Erfolg

Arbeitssieg: TSV Hannover-Burgdorf müht sich gegen TuS Lübbecke zum Erfolg

Redaktion Sportbuzzer
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Ortega erleichtert: Die Recken sind weiter auf Europa-Kurs.
Ortega erleichtert: Die Recken sind weiter auf Europa-Kurs. © Sielski
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Die Bundesliga-Handballer aus Hannover festigen mit einem 28:26-Erfolg ihren Platz in der Spitzengruppe. Dabei mussten die Recken aber lange um die Punkte bangen.

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Es muss nicht immer Kaviar sein – wie am Dienstag, als den Handballern der TSV Hannover-Burgdorf der erstmalige Einzug ins Pokal-Final-Four gelungen war. Mit solchen Leckerbissen geizten die Recken in der ersten Halbzeit des Bundesligaspiels gegen den TuS N-Lübbecke. Erst ein Tor von Mait Patrail nach Kempa-Trick in der Schlusssekunde des Auftakabschnitts ließ am Sonntagmittag erkennen, welche Fähigkeiten der Gastgeber besitzt.

Patrail zeigt den meisten Biss

Patrail war zunächst der auffälligste Spieler beim Gastgeber, acht Tore warf der beste Recken-Schütze und zeigte mit seiner Körpersprache den meisten Biss. Seine Recken-Kollegen agierten dagegen insbesondere in der Offensive unpräzise und zuweilen eine Spur zu lässig. Davon zeugten ausgelassene Konterchancen, hastige Abschlüsse und auch Pech mit diversen Pfostentreffern. 4694 Zuschauer in der Tui-Arean hatten beinahe mehr Grund zum Haareraufen als zum Jubeln.

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Olsen nur auf der Bank - Atman mit viel Einsatzzeit

So fiel der Vorsprung gegen die biederen Ostwestfalen mit 14:12 denkbar knapp aus. Wenigstens die Defensive der Hannoveraner agierte stabil, und Torwart Martin Ziemer hielt vor allem zu Beginn sein Team mit gelungenen Paraden im Spiel. Je länger die Partie dauerte, desto häufiger wurde der Keeper allerdings von den Lübbecker Außen überlistet – ein Schwachpunkt in der Recken-Abwehr. 

Trainer Carlos Ortega hatte also zunächst recht behalten mit seiner Einschätzung, dass der Drittletzte ein harter Kontrahent wäre. Dennoch schonte er Regisseur Morten Olsen (Fußverletzung), an seiner Stelle erhielt Pavel Atman Einsatzzeit.

Kaltschnäuziger Kastening

Nach dem Wechsel bekam das Handball-Schwarzbrot allmählich schmackhaften Belag. Nach 40 Minuten sorgte Timo Kastening mit einem verwandelten Siebenmeter erstmals für eine Fünftoreführung. Der junge Rechtsaußen agierte bemerkenswert kaltschnäuzig bei seinen Strafwürfen. Atman hatte zuvor sein zweites Saisontor erzielt, zehn Minuten vor dem Ende warf er seinen dritten Treffer für die TSV in einem Pflichtspiel. Er findet immer besser ins Team.

Den Belag vom Brot ließen sich die Recken anschließend fast noch nehmen. Lübbecke kam allerdings noch einmal bis auf zwei Treffer (23:25) acht Minuten vor dem Ende heran, weil die Recken-Effektivität in der Offensive nachließ. „Kämpfen“, riefen die Fans, das hinderte die Gäste aber nicht, auf 26:27 drei Minuten vor dem Ende zu verkürzen. Der Arbeitssieg hing am seidenen Faden. Doch es reichte dank Kastenings Tor zum 28:26 und einer konzentrierten Abwehr der Hannoveraner in der Schlussphase.

Hier könnt Ihr die Partie im Ticker nachlesen:

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