17. Januar 2018 / 07:09 Uhr

Handball-Wahnsinn: Slowenien legt erneut Protest nach Deutschland-Spiel ein

Handball-Wahnsinn: Slowenien legt erneut Protest nach Deutschland-Spiel ein

Redaktion Sportbuzzer
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Muss Deutschland nochmal zittern? Slowenien legt erneut Protest gegen die Wertung des Spiels gegen das DHB-Team ein.
Muss Deutschland nochmal zittern? Slowenien legt erneut Protest gegen die Wertung des Spiels gegen das DHB-Team ein. © dpa
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Jetzt könnte es wieder eng werden für die deutsche Nationalmannschaft bei der Handball-EM in Kroatien: Slowenien hat nach dem Last-Minute-Remis wegen des Videobeweises Widerspruch gegen den abgewiesenen Protest eingelegt.

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Nach dem abgewiesenen Protest gegen die Wertung des Spiels gegen Deutschland (25:25) hat der slowenische Handballverband Widerspruch eingelegt. Das sagte der Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB), Bob Hanning, am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur. „Die Slowenen wollen das Ergebnis mit 25:24 für sich gewertet wissen“, sagte der 49-Jährige. „Sie sagen, dass sie ohnehin von den Schiedsrichtern klar benachteiligt worden seien.“

Auf den Widerspruch der Slowenen reagieren muss der DHB laut Hanning aber nicht. Eine EHF-Kommission wird am Mittwoch eine endgültige Entscheidung in der Sache treffen.

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Chancen für Slowenien?

Die Slowenen schöpften damit ihre rechtliche Möglichkeit eines Einspruchs gegen des von der EHF am Dienstagvormittag getroffene Urteil aus. Die DHB-Auswahl hatte am Montagabend beim Remis gegen den WM-Dritten nach dem Einsatz des Videobeweises wegen einer Regelwidrigkeit der Slowenen in letzter Sekunde einen Siebenmeter zugesprochen bekommen, den Tobias Reichmann zum Ausgleich verwandelte. Die Slowenen stützen ihren Widerspruch darauf, dass das Foul erst nach dem Abpfiff stattgefunden hat. Ihr erster Protest war von der EHF abgewiesen worden.

Die litauischen Schiedsrichter Mindaugas Gatelis und Vaidas Mazeika haben laut der Slowenen die Situation am Anstoßkreis mit dem Abpfiff bewertet. Erst durch den EHF-Supervisor Peter Olsson wurden die Schiris aufgefordert, sich die Szene noch einmal anzuschauen. Das könnte nicht erlaubt gewesen sein, weil ein nachträglicher Videobeweis im Handball nicht erlaubt ist.

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