12. August 2018 / 18:25 Uhr

Handballer des SC DHfK Leipzig erkämpfen Bronze beim Heide-Cup

Handballer des SC DHfK Leipzig erkämpfen Bronze beim Heide-Cup

Redaktion Sportbuzzer
Patrick Wiesmach erzielte mit 15 Turniertoren die meisten Treffer für den SC DHfK Leipzig.
Patrick Wiesmach erzielte mit 15 Turniertoren die meisten Treffer für den SC DHfK Leipzig. © Rainer Justen
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Der Bundesligist aus der Messestadt schlägt im kleinen Finale in Schneverdingen Vardar Skopje mit 27:26.

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Schneverdingen. Das Treppchen zum Abschluss: Die Bundesliga-Handballer des SC DHfK haben beim hochkarätig besetzten Heide-Cup im niedersächsischen Schneverdingen den dritten Platz erkämpft. Im Spiel um den Bronzerang triumphierten die Leipziger am Sonntag nach spannender Schlussphase mit 27:26 (11:8) über den mazedonischen Spitzenclub RK Vardar Skopje. Bester Werfer war Patrick Wiesmach mit sechs Toren. Tags zuvor hatten die Grün-Weißen bereits einen Kantersieg gegen den HSV Hamburg gefeiert.

Cheftrainer Michael Biegler: „Ich bin zuallererst froh, dass wir beim Turnier von weiteren Verletzungen verschont geblieben sind. Da wir am Dienstag bereits wieder spielen und uns dadurch nicht so viel im Training erarbeiten können, ging es mir beim Turnier darum, dass die Mannschaft möglichst viel aus den Spielen mitnimmt. Das haben die Jungs gut umgesetzt.“

Nervenspiel in der Schlussphase

Gegen Skopje – immerhin Champions-League-Sieger von 2017 – bestimmten die DHfK-Männer über weite Strecken das Geschehen in einer von Kampf und Intensität geprägten Partie, lagen zwischenzeitlich mit sieben Toren in Front. Trotzdem war in der Schlussphase Nervenstärke gefordert, weil sich die Mazedonier nicht aufgaben. Anderthalb Minuten vor Ende netzte Jonas Hellmann zum 27:25 ein. Mehr als den Anschlusstreffer ließen die Sachsen nicht zu.

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Die hätten übrigens eigentlich im großen Finale gestanden. Denn am Sonnabend hatte der Bundesliga-Achte der vergangenen Saison im zweiten Turnierspiel Zweitliga-Aufsteiger HSV Hamburg mit 37:18 (17:12) überrollt und damit ebenso einen Sieg auf dem Konto wie die Füchse Berlin und Skopje – bei weitaus besserem Torverhältnis. Doch die Messestädter verzichteten zugunsten der Berliner auf den Finalplatz, um eine Wiederholung der Auftaktpartie vom Freitag – 20:29 gegen Montpellier – zu vermeiden.

Weber mischt wieder mit

Erfreulich: Philipp Weber, der in den ersten Partien noch wegen Rückenproblemen pausiert hatte, stand im Spiel um Platz drei wieder auf dem Parkett, durfte sich in der ersten Hälfte in der Defensive auf halblinks beweisen. Geschäftsführer Karsten Günther lobte den Heide-Cup als „perfekt organisiertes Turnier“ und kündigte an, auch im nächsten Jahr „sehr gern“ wieder dabei zu sein.

Am Montag gönnen sich die DHfK-Profis einen freien Tag, bevor sie am Dienstag gegen den SC Magdeburg (19 Uhr im Euroville Naumburg) die Generalprobe für den Pflichtspielstart bestreiten. Am kommenden Sonnabend (16 Uhr) steigt dann das Erstrunden-Match im DHB-Pokal in Spenge.

Torschützen gegen Hamburg: Semper 3, Wiesmach 7, Jurdzs 3, Binder 6, Janke 2, Pieczkowski 1, Roscheck 3, Gebala 1, Milosevic 1, Szeles 2, Hellmann 6, Santos 2.

Torschützen gegen Skopje: Semper 3, Wiesmach 6, Jurdzs 1, Binder 3, Janke 2, Pieczkowski 5, Roscheck 3, Gebala 1, Hellmann 2, Santos 1.

mkl/pm

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