03. Dezember 2018 / 12:47 Uhr

Hannes Zirnsack rettet Kühlungsborn einen Punkt in der Nachspielzeit

Hannes Zirnsack rettet Kühlungsborn einen Punkt in der Nachspielzeit

Oliver Behn
Robert Franke (14) und Lucas Leutert (10) standen sich beim Torabschluss gegenseitig im Weg. Am Ende reichte es für Kühlungsborn zu einem 2:2 gegen den TSV 1860 Stralsund.
Robert Franke (14) und Lucas Leutert (10) standen sich beim Torabschluss gegenseitig im Weg. Am Ende reichte es für Kühlungsborn zu einem 2:2 gegen den TSV 1860 Stralsund. © Horst Schreiber
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Der Mittelfeldmann trifft in Stralsund spät zum 2:2-Endstand. Gäste vergeben zu viele Möglichkeiten.

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Bis in die Nachspielzeit hinein sah es in der Verbandsliga-Partie zwischen dem TSV 1860 Stralsund und dem FSV Kühlungsborn so aus, als sollten die Gäste aus dem Ostseebad erstmals nach fünf Pflichtspiel-Siegen wieder als Verlierer vom Platz gehen. Doch dann sorgte FSV-Defensivabräumer Hannes Zirnsack kurz vor dem Schlusspfiff mit seinem Treffer zum 2:2 (0:0) für den umjubelten Ausgleich. Damit blieben die Ostseebad-Kicker wenigstens im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen.

„Letztendlich können wir froh sein, dass wir den einen Punkt noch gerettet haben. Über das gesamte Spiel gesehen ist das Unentschieden jedoch zu wenig“, meinte FSV-Trainer René Schultz und ärgerte sich, dass seine Mannschaft nicht mehr aus ihrer Überlegenheit machen konnte.

Die Kühlungsborner übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spielgeschehen und erspielten sich gegen das Tabellenschlusslicht zahlreiche Möglichkeiten, konnte die jedoch nicht in Tore umwandeln. Stattdessen liefen die Gäste in der zweiten Halbzeit zweimal in einen Konter der Stralsunder. Nach einem Doppelschlag von TSV-Torjäger Michael Lindberg gerieten die Kühlungsborner mit 0:2 in Rückstand. Doch der Favorit gab nicht auf, kämpfte sich zurück in die Partie und schaffte in der 85. Spielminute den Anschlusstreffer durch ein Joker-Tor von Marijo Balaz. Nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung traf er per Kopf zum 1:2.

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In der Nachspielzeit gelang dann Hannes Zirnsack nach einer Standardsituation der verdiente Ausgleich. Danach hatten die Kühlungsborner sogar noch die Chance zum Sieg. Als Alexander Fogel – zumindest aus Sicht der Gäste – im Stralsunder Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde, blieb die Pfeife von Schiedsrichter Robert Kuligowski jedoch stumm. „Das war ein klarer Elfmeter“, kritisierte Schultz, gab aber gleichzeitig zu: „Wir hätten einfach vorher schon unsere Möglichkeiten besser nutzen müssen.“

Trotz des Rückschlags mit zwei vergebenen Punkten bleiben die Kühlungsborner (jetzt 28 Zähler) auf dem siebten Tabellenplatz. Das letzte Pflichtspiel im Fußball-Jahr 2018 bestreitet der FSV Kühlungsborn am kommenden Sonnabend (13 Uhr) erneut auswärts. Dann wartet auf die Mannschaft von Trainer René Schultz mit dem abstiegsbedrohten FSV Malchin (14., 6) erneut ein Gegner aus dem Tabellen­keller. Das Hinspiel gewannen die Kühlungsborner mit 2:1.

FSV Kühlungsborn: Giese – Wilke (83. Fiedler), Claser, Müller, Sibrins – Zirnsack – Hagedorn (78. Balaz), Franke, Schmitt, Fogel – Leutert.
Tore: 1:0, 2:0 Lindberg (68., 72.), 2:1 Balaz (85.), 2:2 Zirnsack (90+2.).
Schiedsrichter: Robert Kuligowski (Rostock).
Zuschauer: 70.

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