17. Mai 2018 / 17:06 Uhr

Hannover 96: Boss Martin Kind kündigt Entscheidungen im Fan-Thema an

Hannover 96: Boss Martin Kind kündigt Entscheidungen im Fan-Thema an

Tobias Manzke
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Martin Kind will Entscheidungen.
Martin Kind will Entscheidungen. © Collage
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Der Stimmungsboykott bei Hannover 96 bleibt in der Sommerpause ein großes Thema. Kind will den erneuten Dialog mit der Fanszene. Die Blöcke der Ultras in der HDI-Arena zukünftig anders zu nutzen, ist denkbar. 

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Die Saison ist vorbei, die Planungen bei 96 laufen aber nicht nur im Bereich Kaderplanung auf Hochtouren – auch die Problematik mit der aktiven Fanszene bleibt ein großes Thema in der Sommerpause. Darüber sprach Boss Martin Kind beim TSV Krähenwinkel/Kal­tenweide. "Es geht ja letztlich um die Frage von 50+1. Ich akzeptiere vollumfänglich, dass es eine andere Meinung gibt. Das Problem ist, dass die Szene die HDI-Arena als Plattform für ihren Protest nutzt. Sie kann sich immer mit mir persönlich austauschen", so Kind.

Erneuter Dialog mit der Fanszene

Das soll in den kommenden Wo­chen auch erneut passieren: Der Verein wird mit der Fanszene reden, um eine Basis zu finden, damit der Stimmungsboykott ein Ende findet. "Wir werden in den Dialog treten. Aber das Ergebnis muss sein, das es Spielregeln gibt. Und es muss klar sein, wenn die nicht eingehalten werden, welche Entscheidungen dann folgen", sagte Kind. Klar ist: Kommt es zu keiner Einigung, wird 96 reagieren. "Wir werden in den nächsten vier Wochen Entscheidungen treffen. Die Stimmung der letzten Saison kann sich nicht fortführen", so der 96-Chef.

Choreos, Spruchbänder, Schweigen: Die Proteste bei Hannover 96 in Bildern.

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Ein Szenario wäre dabei: Die Blöcke N 16/N 17 werden in Zukunft anders genutzt. "Wir haben das rechtlich prüfen lassen. Es ist der sogenannte Kontrahierungszwang, dass wir keine Karten mehr verkaufen und diese Blöcke anders verwerten", so Kind. Im Sinne der Fanszene und auch von 96 kann das aber eigentlich nicht sein. Von der Stimmung im letzten Heimspiel gegen Hertha war Kind überzeugt. "Die Mehrheit hat versucht, eine Stimmung zu entwickeln. Diesen Prozess müssen wir weiter fördern", so Kind.

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