19. März 2018 / 14:52 Uhr

Hannover 96: Deshalb hat der Videoschiedsrichter bei Korbs Tor in Dortmund nicht eingegriffen

Hannover 96: Deshalb hat der Videoschiedsrichter bei Korbs Tor in Dortmund nicht eingegriffen

Redaktion Sportbuzzer
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Der reguläre Treffer von Julian Korb in Dortmund zählt nicht.
Der reguläre Treffer von Julian Korb in Dortmund zählt nicht. © Getty Images
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Hannover 96 verlor mit 0:1 in Dortmund, dabei hätte es am Ende 1:1 stehen können. Doch der Unparteiische gab das Tor von Julian Korb wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht. Im Fokus: Die Rolle des Videoschiedsrichters.

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Es lief die 80. Spielminute, als der Ball plötzlich doch noch im Netz der Dortmunder zappelte. Waldemar Anton hatte den Ball in den BVB-Strafraum gechippt. Dort stand zwar Noah Sarenren Bazee im Moment der Ballabgabe im Abseits, griff aber nicht ein. Stattdessen erreichte die Hereingabe Jonathas, der (knapp) nicht im Abseits stand und auf den ebenfalls (knapp) nicht im Abseits stehenden Julian Korb ablegte. Der Rechtsverteidiger drückte das Spielgerät über die Linie. Doch Schiedsrichter Patrick Ittrich gab den Treffer nicht, er entschied auf Abseits. Eine Entscheidung, die aufgrund der Geschwindigkeit der Szene und auch des entsprechenden Zeichens des Assistenten nachvollziehbar aber eben falsch war. Der vermeintliche Ausgleich war für 96 dahin, trotz eines regulär erzielten Treffers blieb es am Ende bei der 0:1-Niederlage für die Niedersachsen.

VAR durfte nicht eingreifen

Warum griff nun aber der Videoschiedsrichter nicht ein? Die Antwort: Dem Mann am Bildschirm waren die Hände gebunden. Denn Schiedsrichter Ittrich hatte die Partie bereits per Pfiff unterbrochen, bevor der Ball die Torlinie überquerte. Die Spielsituation war damit beendet. Hätte Ittrich eine halbe Sekunde später zur Pfeife gegriffen, wäre der Einsatz des Videoschiedsrichters denkbar gewesen. Er hätte das Tor möglicherweise gegeben und 96 wäre wohl zumindest mit einem Punkt zurück nach Hannover gereist.

Dies sind allerdings viele Konjunktive. Und so schlug die Szene auch nur vergleichsweise kleine Wellen: Proteste der 96-Spieler blieben aus.

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