02. Februar 2018 / 14:20 Uhr

Trainerduell um die Wurst: 96-Trainer Breitenreiter trifft auf Ex-Mitspieler Hollerbach

Trainerduell um die Wurst: 96-Trainer Breitenreiter trifft auf Ex-Mitspieler Hollerbach

Andreas Willeke
Damals lieferte Hollerbach die Würste, am Sonntag möchte Breitenreiter jedoch Punkte für 96 (Fotomontage)
Damals lieferte Hollerbach die Würste, am Sonntag möchte Breitenreiter jedoch Punkte für 96 (Fotomontage) © Fotomontage
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André Breitenreiter und Bernd Hollerbach kennen sich noch aus gemeinsamen Tagen beim HSV. Damals versorgte der jetzige HSV-Coach Hollerbach das Team mit frischen Würsten aus der Familienmetzgerei. Im Trainerduell am Sonntag erwartet Breitenreiter aber keine Gastgeschenke, sondern einen Gegner mit positiven Trainereffekt.

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Bernd Hollerbach hat viele Qualitäten, eine jedoch hat André Breitenreiter früher besonders impo­niert. Der neue HSV-Trainer hat ja mit dem jetzigen 96-Trainer beim Hamburger SV zusammengespielt. Hollerbach, gelernter Fleischer, versorgte die Mitspieler dabei manchmal mit Frischfleisch aus der Metzgerei des Vaters. Die existiert noch immer in Rimpar nahe Würzburg. „Ab und zu gab es Weißwurstabende“, erinnert sich Breitenreiter: „Die Würste waren echt lecker, damit hat er sich viele Freunde in der Mannschaft gemacht.“

Das ist das Restprogramm von Hannover 96:

Samstag, 05. Mai, 15:30 Uhr: Hannover 96 - Hertha BSC. Zur Galerie
Samstag, 05. Mai, 15:30 Uhr: Hannover 96 - Hertha BSC. ©
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Trainerduell noch bei 0:0

Wenn es am Sonntag zwischen beiden Trainern um die Wurst geht, wird es aber nicht besonders freundschaftlich zugehen. „Die HSV-Mannschaft wird brennen, das steht fest“, meint Breitenreiter, „die werden marschieren ohne Ende.“ Für diesen Stil stand Hollerbach auch früher schon als Linksverteidiger. „Auf Holler konnte man sich auf dem Platz immer verlassen“, erinnert sich Breitenreiter an die gemeinsame HSV-Zeit. „ich wollte Holler lieber in meiner Mannschaft haben, als dass ich gegen ihn gespielt hätte.“

„Wir müssen da­gegenhalten“, fordert Breitenreiter, der von 1994 bis 1997 in Hamburg „eine Su­per-Zeit“ hatte. Er weiß, „Trainerwechsel bewirken zumindest kurzfristig eine Veränderung in jeder Mannschaft, die Sinne sind geschärft.“ Es wird Hollerbachs zweites Spiel mit dem HSV nach dem 1:1 in Leipzig am vergangenen Sonnabend. Das Trainerduell mit Breitenreiter geht bei 0:0 weiter – so trennte sich 96 in der zweiten Liga von Hollerbachs Ex-Club Würzburg.

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Das Volksparkstadion hatte schon früh für Breitenreiter und seinen Assistenten Volkan Bulut ein große Anziehungskraft. Bei der Rückfahrt von einem Viertligaspiel der Havelser bei St. Pauli II war es schon dunkel, als sie im Bus an der HSV-Arena vorbeifuhren. „Die hat so schön geleuchtet“, erinnert sich Bulut. „André hat aus dem Fenster auf die Arena gezeigt und gesagt: Volkan, da müssen wir hin.“

„Mittlerweile sind wir einige Male drin gewesen“, sagt Breitenreiter, „mit Paderborn und Schalke haben wir da gewonnen, jetzt müssen wir das nur noch mit 96 schaffen.“

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