Horst Heldt sieht den Stimmungsboykott bei Hannover 96 kritisch. Horst Heldt sieht den Stimmungsboykott bei Hannover 96 kritisch. © imago
Horst Heldt sieht den Stimmungsboykott bei Hannover 96 kritisch.

"Mannschaft falscher Ansprechpartner": Manager Horst Heldt will selbst mit Kind-Gegnern bei Hannover 96 sprechen

Nach dem Spiel gegen den SC Freiburg hatte 96-Kapitän Philipp Tschauner den aus Protest schweigenden Fans ein Gespräch mit der Mannschaft angeboten. 96-Manager Horst Heldt hält das Team jedoch für den falschen Ansprechpartner und will daher lieber selbst die Gespräche führen.

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0:0 gegen Köln: Waren das verlorene Punkte?

Nein, auch wenn wir den Sieg verdient gehabt hätten. Normalerweise verlierst du so ein Spiel, wenn du die Chancen nicht machst. Und da gabs wirklich einige. Am Ende weiß man nicht, wofür der Punkt gut war.

Wie geht’s weiter?

Wir müssen uns jetzt eine Woche durchschleppen und hoffentlich ein gutes Spiel in Gladbach machen. Wir müssen die Zeit danach in der Länderspielpause nutzen, die Beine hochzulegen. Jetzt müssen wir eine Woche nochmal auf die Zähne beißen. Vielleicht kommt dann auch der eine oder andere zurück.

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Drei Siege, drei Unentschieden, wie sieht Ihr Fazit aus?

Wir hätten den Heimsieg gern mitgenommen. Aber das Fazit ist gut, man muss damit zufrieden sein. Wir können das richtig einordnen und müssen weiter demütig arbeiten.

Die Spieler möchten in der kommenden Woche mit den Fans reden wegen der Stimmung. Sind Sie auch mit dabei?

Da ist noch keine Entscheidung getroffen. Ich finde es schwierig. Was gibt es da mit der Mannschaft zu besprechen?

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Die Fans hatten auch Philipp Tschauner in Freiburg Gespräche angeboten. Er wollte sie führen…

Die Mannschaft ist nicht in irgendeiner Bringschuld. Das muss man jetzt abwarten, aber die Mannschaft ist der falsche Ansprechpartner. Wir bedauern, dass die Mannschaft von Teilen der Fans nicht unterstützt wird. Sie haben wieder entschieden, dass sie einen Stimmungsboykott wählen. Und das ist nach wie vor gegen die Mannschaft.

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Also möchten Sie das Gespräch verhindern?

Darum geht es nicht. Wir setzen uns gern zusammen. Aber die Mannschaft steht außen vor. Ich stehe gerne zur Verfügung, aber die Mannschaft steht nicht für die Vereinspolitik. Sie leidet aber am meisten darunter. Es geht nicht darum, etwas zu verhindern. Aber die Mannschaft soll außen vor bleiben.

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Auf Transparenten stand: Wir stehen hinter der Mannschaft. Ein Signal?

Ein Signal wäre gewesen, wenn sie Stimmung gemacht hätten. Aber die Mannschaft spielt Fußball, sie darf und muss in keine solche Situation geraten, sie muss sich neutral verhalten. Sie darf nicht benutzt werden, von keinem. Selbstverständlich stehen wir für Gespräche zu Verfügung.

Wer ist „Wir“?

Ich.

Hannover 96 (Herren) Region/Hannover Fussball Bundesliga

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