12. September 2018 / 16:30 Uhr

96-Meinung: Haraguchi und das richtige Zeichen

96-Meinung: Haraguchi und das richtige Zeichen

Uwe von Holt
Genki Haraguchi will die Nummer 10 bei Hannover 96 in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Genki Haraguchi will die Nummer 10 bei Hannover 96 in neuem Glanz erstrahlen lassen. © Verwendung weltweit
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Neuzugang Genki Haraguchi hat die Rückennummer 10 bei Hannover 96 bewusst gewählt. Der Japaner will ein selbstbewusstes Zeichen setzen und setzt sich damit von seinem unglücklichen Vorgänger ab, meint SPORTBUZZER-Redakteur Uwe von Holt.

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Die Zehn. Eine magische Nummer im Fußball. Getragen vom Spielmacher, vom Regisseur, vom offensiven Gehirn der Mannschaft. Die Zehn hat ständig Ideen, sie sieht die besten Laufwege und die freien Räume, sie wählt das richtige Tempo fürs Team und spielt den tödlichen Pass. Natürlich kann die Zehn auch Tore schießen, kein Problem bei der pefekten Technik, am liebsten zirkelt die Zehn Freistöße direkt und unhaltbar ins obere Eck.

Das ist die Theorie, leider konnte da die Praxis zumindest in Hannover nicht immer mithalten. Zuletzt trug bei 96 ein gewisser Sebastian Maier für zwei Jahre die Zehn – die Nummer war aber eher eine Last für den jungen Mann, der hier nicht oft spielte und jetzt in Bochum vorsichtshalber die Sieben wählte.

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Unter Maiers Vorgängern in Hannover gab es etliche Varianten von Zehnern, alle interpretierten die Nummer anders, aber alle hatten ein gewisses Extra dabei. Jan Simak seinen Zauberfuß, Arnold Bruggink das holländisch-ruhige Auge, Szabolcs Huszti den linken paprikascharfen Dreh, Lars Stindl das unermüdliche Veranwortungsgen und Hiroshi Kiyotake die emsige Nippon-Technik am Ball.

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Nun hat ein anderer Japaner die hannoversche Zehn übernommen. Genki Haraguchi, wenn auch nicht auf der üblichen Zehner-Position mittig hinter den Spitzen, möchte damit ein Zeichen setzen für sich und für den Verein – ich will gestalten, ich will was bewegen, ich stelle mich dem Druck. Das kann 96 nur recht sein.

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