13. Juni 2018 / 11:49 Uhr

96-Meinung: Japan-Doppel in Hannover - ein genialer Coup von Horst Heldt

96-Meinung: Japan-Doppel in Hannover - ein genialer Coup von Horst Heldt

Uwe von Holt
Mit Takuma Asano und Genki Haraguchi hat Horst Heldt zwei Japaner zu Hannover 96 geholt.
Mit Takuma Asano und Genki Haraguchi hat Horst Heldt zwei Japaner zu Hannover 96 geholt. © Florian Petrow
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In einer deutschen Mannschaft sind Japaner unzertrennlich, sie bestärken sich gegenseitig. Hannover 96 verpflichtete nach Takuma Asano nun auch Genki Haraguchi. Folgt Bobby Wood? Der nächste Schritt ist schon vorherbestimmt, meint Sportbuzzer-Redakteur Uwe von Holt, denn der HSV-Stürmer hat eine japanische Mutter.

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Immer gut, wenn auch Fußballmanager sich ein bisschen mit der Ornithologie auskennen. Auch Horst Heldt, bewusst oder unbewusst, folgt ja gerade den sozialen Regeln der Vogelkunde.

Vor allem Papageien verkümmern, wenn sie alleine und nicht paarweise gehalten werden – am intensivsten brauchen dabei die „Unzertrennlichen“ eine Bindung, ihr extremes Paarverhalten hat ihnen den Namen „Liebesvögel“ eingebracht.

Diese ehemaligen Spieler von Hannover 96 kommen vom asiatischen Kontinent

<b>Konstantin Koka Rausch</b> ist der gebürtige Russe, der bei Hannover 96 die meisten Spiele machte: 150 Mal beackerte der Linksverteidiger die Außenbahn im Profiensemble. Sein Scorerkonto zählt neun Tore und 16 Vorlagen. Zur Galerie
Konstantin "Koka" Rausch ist der gebürtige Russe, der bei Hannover 96 die meisten Spiele machte: 150 Mal beackerte der Linksverteidiger die Außenbahn im Profiensemble. Sein Scorerkonto zählt neun Tore und 16 Vorlagen. ©
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Heldt setzte Fernost-Plan konsequent durch

Unzertrennlich sind traditionell auch Japaner in einer deutschen Mannschaft – sie bekommen gleichsam Flügel, wenn sie einen Landsmann in der Nähe haben, sie bestärken sich dann gegenseitig in einer fremden Welt, was Sprache, einige Verhaltensmuster und die deutsche Gradlinigkeit auf dem Platz angeht.

Deshalb hat der 96-Manager seinen Fernost-Plan zuletzt so konsequent durchgesetzt, am Dienstag wurde die Verpflichtung von Genki Haraguchi auch offiziell perfekt gemacht – der Offensivspieler bildet nun mit dem ebenfalls vorwärtsspielenden Takuma Asano ein Japan-Doppel in Hannover, vermutlich ein genialer Coup von Heldt.

Das sind die feststehenden Wechsel und Transfergerüchte bei Hannover 96 zur Saison 2018/19 (Stand: 1. August 2018):

Abgang (möglich): Babacar Gueye Zur Galerie
Abgang (möglich): Babacar Gueye ©

Hat 96 bald zweieinhalb Japaner?

Und der nächste Schritt ist damit schon vorherbestimmt: Bobby Wood, der Noch-Hamburger mit Interesse an 96, hat eine japanische Mutter und heißt komplett Bobby Shou-Wood. Fängt er in Hannover an, hätte Heldt schon zweieinhalb Japaner, das sollte erst mal reichen.

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