Immer unter Volldampf: Miiko Albornoz, Aufstiegsheld der 96er. © imago/Chai v.d. Laage (Archiv)

Miiko Albornoz schwärmt von „zweiter Heimat“ und offenbart: "Ja, es gab Anfragen"

96-Flügelflitzer Miiko Albornoz äußert sich im Interview über Dauerstress, Karriere-Ziele und seine zweite Heimat Hannover. 

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Miiko Albornoz bleibt auch in der Bundesliga ein Roter, zu Beginn der vergangenen Woche verlängerte Hannover 96 den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem Außenverteidiger um weitere drei Jahre bis zum 30. Juni 2020. 

Der chilenische Nationalspieler war 2014 nach Hannover gewechselt und bestritt seither 78 Punktspiele für den Aufsteiger. Der in Stockholm geborene 26-Jährige ist nicht unumstritten, überzeugte jedoch zum Ende der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen. Ein Tor für 96 hat er noch nicht erzielt.

Miiko Albornoz, sind Sie froh, jetzt zur Nationalmannschaft Chiles zu fliegen – oder hätten Sie lieber jetzt frei?

Da ist es keine Frage, was ich lieber tun würde. Ich bin Vollprofi, und es ist immer toll, bei der Nationalmannschaft zu sein. Aber jetzt freue ich mich einfach, dass ich etwas Zeit mit der Familie und Freunden verbringen kann.

Artur Sobiech macht bei einem anderen Club den nächsten Karriereschritt. Warum haben Sie sich entschieden, bei Hannover 96 zu verlängern?

Ich bin seit drei Jahren hier und fühle mich sehr wohl. Hannover ist für mich wirklich zu einer zweiten Heimat geworden. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit unserer sportlichen Leitung höhere Ziele erreichen können. Und ich bin davon überzeugt, dass ich mich hier bei 96 auch noch weiter verbessern kann. 96 ist ein großer Club, der sehr gut zu meinen persönlichen Zielen passt.

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Was ist so besonders an Hannover und Deutschland? Was war der Hauptgrund zu bleiben?

Die Bundesliga ist – meiner Ansicht nach – die beste der Welt mit einer sehr hohen Intensität. Das Land ist auch sehr schön.

Es soll Angebote vom AS Rom und dem FC Sevilla gegeben haben. Gab es Anfragen?

Ja, es gab Anfragen, aber das ist normal im Profifußball. Aber: Ich habe bei 96 verlängert, und das ist das Einzige, was zählt.

Haben Sie nie gezweifelt?

Nein.

Wer war die wichtigste Person für Sie in der vergangenen Saison?

Das war definitiv meine Familie. Sie ist sehr wichtig für mich.

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Unter Daniel Stendel waren Sie Ersatzspieler, unter André Breitenreiter wieder Stamm. Zwei Trainer, zwei Meinungen?

Wie Sie es sagen: Es sind zwei verschiedene Coaches, die jeweils ihren eigenen Stil haben. Für mich als Profi ist es wichtig, die Aufgaben zu erfüllen und zu respektieren, die der Trainer mir aufgibt und immer das Beste für den Club zu geben.

Wie befriedigend war es für Sie, wieder aufzusteigen?

Worte können diesen Moment nicht beschreiben. Ich bin stolz, dass wir es nach einem so harten Jahr geschafft haben und freue mich, dass ich ein Teil davon sein konnte. Ich weiß, was das für die ganze Stadt bedeutet!

Wir sagen immer, der Miiko Albornoz ist eine starke Offensivwaffe, aber die Waffe ist zu selten geladen. Was sagen Sie dazu?

Das habe ich so noch nicht gehört (lacht). Aber ich würde sagen, dass man einen Spieler hat, der für sein Team kämpft und brennt.

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Welcher Moment war der wichtigste in der Aufstiegssaison?

Der Derbysieg war etwas ganz Besonderes, und einzigartig war natürlich auch der Moment nach dem letzten Spiel, als der Aufstieg sicher war.

Was ist Ihr Ziel, das Sie mit 96 erreichen wollen?

Wenn ich einen Wunsch äußern darf, dann den, dass es uns gelingt, mit 96 auf europäischer Ebene spielen zu dürfen. Bis dahin ist es ein harter und weiter Weg.

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