Die Verhandlungen mit 96-Wunschstürmer Anthony Ujah ziehen sich in die Länge.  Die Verhandlungen mit 96-Wunschstürmer Anthony Ujah ziehen sich in die Länge.  © imago
Die Verhandlungen mit 96-Wunschstürmer Anthony Ujah ziehen sich in die Länge. 

96 mit Wunschstürmer Ujah an den Wörthersee? 

Heldt: „Wir brauchen Geduld.“ Nächsten Sonnabend starten die "Roten" ins Trainingslager am Wörthersee. 

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Pause bei 96, erst am kommenden Sonnabend geht’s mit dem Abflug ins Trainingslager am Wörthersee weiter. Das wäre der ideale Zeitpunkt, um einzusteigen für Spieler, die 96 noch verstärken sollen. Ein Stürmer, ein offensiver Außen und ein Innenverteidiger stehen auf dem Transferplan. 

„Jeder Trainer wünscht sich, dass alle Spieler am ersten Tag dabei sind“, sagt André Breitenreiter. „aber wir sind geduldig und wollen die Richtigen verpflichten und nicht irgendwen holen, weil der Druck von außen da ist.“

Bundesligaerfahren, torgefährlich, im besten Stürmeralter: Hannover 96 buhlt um Anthony Ujah. Wir stellen den Wunschstürmer vor.

Geduld ist gefragt

Breitenreiter macht keinen Druck, aber schön wär’s doch, wenn etwa Anthony Ujah mit ins Flugzeug steigen würde. Der Wunschstürmer hat am Sonnabend für seinen Club Liaoning 90 Minuten gespielt. Ujah hat allerdings nicht getroffen bei der 1:2-Heimniederlage gegen Henan Jianye, was Liaoning im Abstiegskampf weiter zurückwirft. Nur zwei Punkte trennen den Verein von einem Abstiegsplatz.

Der am vergangenen Freitag geholte Stürmer Christian Bekamenga wurde beim China-Club nicht eingesetzt. 96-Manager Horst Heldt glaubt auch nicht, dass Bekamengas Verpflichtung die 96-Bemühungen erleichtert. „Das hat keine Auswirkungen“, sagt er. Der 96-Manager arbeitet weiter intensiv am Transfer. „Mal sehen, ob’s klappt, wir brauchen Geduld.“

Die Chinesen wollen ihren Topangreifer nicht hergeben. Der Stürmer ist ihre stärkste Waffe, er hat seine Klasse in der Bundesliga für Mainz, Köln und Bremen bewiesen. Seit 2016 steht er bei Liaoning unter Vertrag. Elf Millionen Euro zahlten die Chinesen, so viel will 96 bei weitem nicht ausgeben. Bei sieben bis acht Millionen Euro liegt die 96-Schmerzgrenze.

Testspiele und Trainingslager: Das Programm von Hannover 96 im Sommer 2017

"Der Abstieg hat uns zurückgeworfen"

Auch Heldt möchte die Verstärkungen in Österreich dabei haben: „Wir bemühen uns.“ Der frühere Schalke-Macher plant unter erschwerten Bedingungen. „Der Abstieg hat uns zurückgeworfen“, weiß 96-Chef Martin Kind, „Transfers sind deutlich schwieriger geworden.“ 96 muss erst wieder ein attraktiver Erstliga-Standort werden.

Region/Hannover Hannover 96 (Herren) Fussball Bundesliga

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