11. Juli 2018 / 07:33 Uhr

Hannover 96: Takuma Asano und Bobby Wood starten in Hannover mit viel Lob

Hannover 96: Takuma Asano und Bobby Wood starten in Hannover mit viel Lob

Andreas Willeke
Bobby Wood (links) und Takuma Asano trainierten erstmals in Hannover.
Bobby Wood (links) und Takuma Asano trainierten erstmals in Hannover. © Sielski-Press
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Hannover 96 ist zurück aus dem Trainingslager und bereitet sich nun wieder in Hannover auf die kommende Saison vor. Erstmals dabei: Die neuen Stürmer Takuma Asano und Bobby Wood. Gleich bei ihrem ersten Training in Hannover konnten die beiden überzeugen.

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An Zuspruch vom Trainer hat es an ihrem ersten Arbeitstag bei 96 nicht gemangelt. „Sehr gut, Bobby“, lobte André Breitenreiter den neuen Stümer. Und auch Takuma Asano bekam mehrfach Beifall für gelungene Aktionen.

Na gut, es war „nur Techniktraining zum Reinkommen“ am Vormittag, mit vielen Passfolgen. Aber Breitenreiter wusste ja auch schon vorher, was er an den beiden Neuen hat: „Wir haben uns für sie entschieden, weil wir von ihnen überzeugt sind.“

Das sind die ersten Bilder von Asano und Wood beim 96-Training in Hannover (10. Juli 2018):

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​"Viel Talent und Potential"

Bei Wood erkennt der 96-Coach „viel Talent und Potenzial, das er auch nachgewiesen hat mit 17 Toren bei Union Berlin und auch schon in der Bundesliga. Außerdem ist er Nationalspieler.“ 39 Länderspiele hat Wood für die USA bestritten und dabei zwölf Tore erzielt.

Dass Wood beim HSV nicht so Wurzeln geschlagen hat, sei auch ein Glücksfall für 96. Sonst hätte man ihn nämlich nicht bekommen. „Spieler, die in letzter Zeit ihr Potenzial nicht abrufen konnten, kommen einerseits nach Hannover, um uns zu helfen, aber andererseits auch, um wieder den nächsten Schritt für sich persönlich zu gehen“, schätzt der 96-Trainer den Fußballmarkt realistisch ein. Breitenreiter weiß: „Wenn sich große Vereine für die Spieler interessieren und sie andere Optionen haben, werden sie nicht nach Hannover kommen.“

Das ist der 96-Fahrplan in der Sommer-Vorbereitung 2018

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Ruhiger als beim HSV

Wood ist aber nicht allein – Walace wechselte ebenfalls vom Absteiger HSV zu 96. Und einer ist ja schon seit einem Jahr da – Matthias Ostrzolek nahm die alten, neuen Kollegen in Empfang. „Bobby ist ein sehr guter Spieler. Mich freut, dass er hier ist. Ich bin überzeugt, dass er uns weiterhelfen kann“, hofft der Linksverteidiger, „in der Kabine ist er eher ein zurückhaltender Typ, auf dem Platz und im Spiel aber deutlich weniger schüchtern.“

Ostrzolek hatte in Hamburg ähnliche Probleme wie Wood und Walace. Nach einer sehr guten Zeit in Augsburg waren die drei Jahre beim HSV schwierig. „Es war eine mental sehr intensive und für den Kopf häufig auch belastende Zeit mit großen Drucksituationen“, hatte Ostrzolek nach dem Wechsel zu 96 gesagt.

Jetzt kann er sich in Wood und Walace einfühlen. „Ich glaube, Bobby und auch Walace wird das Umfeld hier guttun“, meint der 28-Jährige, „das war bei mir ja auch so. Es ist schon deutlich ruhiger hier als beim HSV.“

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