Organisator Jürgen Stern (vorne) freut sich mit den Siegern. Organisator Jürgen Stern (vorne) freut sich mit den Siegern. © Maike Lobback
Organisator Jürgen Stern (vorne) freut sich mit den Siegern.

"96 war fantastisch": Regionalligateam fliegt zum Porta-Pokal-Sieg (mit Video)

Die U23 von Hannover 96 gewinnt das Finale in Ramlingen leicht und unbekümmert gegen den HSC Hannover und tankt Selbstvertrauen für den Saisonstart.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige
Porta-Pokal 2017: Das Finale

So eine Dominanz hat es beim Porta-Pokal lange nicht gegeben. Die U23 von Hannover 96 ist auch souverän durch das Endspiel marschiert. Gegen den HSC Hannover gewann der Regionalligist mit 4:1 (2:1) – der fünfte Erfolg für 96 im fünften Spiel. „96 war fantastisch, die haben super den Ball laufen lassen“, gratulierte der unterlegene HSC-Trainer Martin Polomka.

Der favorisierte Regionalligist mit Neuzugang Maurice Hehne (SV Werder Bremen II) in der Startelf begann wie schon in den Spielen zuvor mit ordentlichem Tempo. Die schnellen Offensivleute Malick Mboob, Patrice Epale Otto und Jordan Brown waren vor offiziell 650 Zuschauern für die HSC-Abwehr nie ganz in den Griff zu bekommen.

Fotos vom Porta-Pokal-Finale Hannover 96 II gegen den HSC

Nach nur elf Minuten fiel der erste Treffer. Auf dem rechten Flügel löste sich Bayern-Neuzugang Yousef Emghames und zirkelte den Ball ins lange Eck. Dennoch: Auch der Landesligist verdiente sich ein dickes Lob – zumindest in der ersten Hälfte hielt das Team gegen den Favoriten gut dagegen und entwickelte durchaus Torgefahr. Mitchell Jordan nutzte einen 96-Fehler im Spielaufbau und verwandelte sicher (22.). Die Freude währte nicht lange: Malick Mboob brachte 96 zehn Minuten später wieder in Führung (32.).

Dass der HSC danach nicht einbrach und darüber hinaus die Partie lange offen hielt, lag vor allem an Torwart Benjamin Ortner. Der 28-Jährige, normalerweise nur Torwarttrainer beim HSC, war für Stammkeeper Darwin Voigt eingesprungen und kratzte die 96-Versuche aus sämtlichen Ecken seines Tores. „Wir haben im zweiten Durchgang auf die eine Chance gespielt“, sagt Polomka. Und die bekam der HSC dann auch. Den Fernschuss von Adem Lukac parierte 96-Torwart Marlon Sündermann aber mit Bravour.

Die besten Torjäger beim Porta-Pokal 2017 (Endstand)

So blieb es nur eine Frage der Zeit bis zum 96-Treffer Nummer drei. Mehr und mehr erhöhte der Regionalligist den Druck, wenngleich sich das Team ein wenig zu oft im Klein-Klein verlor. 96-Trainer Mike Barten lobt die „gute Passage“ seiner Mannschaft, die sie mit einem Doppelpack krönte. Brown (76., 78.) machte mit seinen beiden Treffern schließlich alles klar und schob sich mit seinem insgesamt vierten Turniertreffer auch auf den ersten Platz der Torjägerrangliste, den er sich mit Lukac teilt.

Lesetipp: Die Rekordsieger beim Porta-Pokal

„Wenn man bedenkt, dass wir einen großen Umbruch hinter uns haben, war das schon sehr überzeugend, auch wenn wir nur gegen unterklassige Teams gespielt haben“, lobt Barten. Immerhin haben es die anderen Regionalligisten, der TSV Havelse und der 1. FC Germania Egestorf/Langreder, in Ramlingen nicht einmal über die Gruppenphase hinaus geschafft. „Wir wollen die Leichtigkeit und Unbekümmertheit mit in die Saison nehmen“, sagte Barten.

Dessen Elf konnte sich nicht nur über den Pokal, sondern auch über eine Siegprämie in Höhe von 1.000 Euro freuen.

Alle Informationen, Bilder, Artikel und Videos findet Ihr auf unserer Themenseite zum Porta-Pokal 2017.

Region/Hannover Porta-Pokal 2017 Hannover 96 II (U21) (Herren) Regionalliga Nord Region Norddeutschland (Herren)

KOMMENTIEREN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige