Nachlässigkeiten verboten: 96-Clubchef Martin Kind fordert von seinen Profis eine Einstellung, wie sie Florian Hübner (rechts) zeigt Nachlässigkeiten verboten: 96-Clubchef Martin Kind fordert von seinen Profis eine Einstellung, wie sie Florian Hübner (rechts) zeigt © Koch/HAZ
Nachlässigkeiten verboten: 96-Clubchef Martin Kind fordert von seinen Profis eine Einstellung, wie sie Florian Hübner (rechts) zeigt

96-Plan: Erst der Aufstieg, dann die neuen Spieler-Verträge

Im Endspurt um den Aufstieg setzt Hannover 96 klare Prioritäten: Alle Vertragsgespräche mit Spielern liegen derzeit auf Eis. „Erst wenn klar ist, in welcher Liga wir spielen, können wir seriöse Entscheidungen treffen“, sagt 96-Boss Martin Kind.

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Zweitligist Hannover 96 bastelt selbstbewusst an der Mission Aufstieg. Fünf Spiele stehen noch auf dem Plan, Clubchef Martin Kind fordert mindestens elf Punkte, um das alternativlose Ziel zu erreichen. Bei aller Zuversicht im Lager der Roten: Die Planungen im Hintergrund laufen bis auf Weiteres zweigleisig.

In Aue, gegen Düsseldorf, in Heidenheim, gegen Stuttgart und dann zum Abschluss nach Sandhausen – das Programm scheint durchaus machbar. Für einen Verein, der den Anspruch erste Bundesliga verfolgt, sind diese Partien absolutes Pflichtprogramm. Zumindest solange das Team die Konzentration hochhält.

Das Restprogramm von Hannover 96

„Für mich zählt nur der Aufstieg, ich will zurück in die 1. Bundesliga“, betont Clubchef Martin Kind gebetsmühlenartig das alternativlose Saisonziel. Der Derbysieg gegen Eintracht Braunschweig war ein wichtiger Schritt auf dem Weg nach oben – alleine schon für die Stimmung im Team.

Kind selbst ging nach dem Erfolg am Sonnabend in die Kabine, genoss das Gefühl des Sieges gemeinsam mit der Mannschaft, mahnte aber auch direkt zur absoluten Fokussierung auf die kommenden Aufgaben. Das schlappe 0:0-Unentschieden im vergangenen Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers sollte Warnung genug sein, im Erzgebirgsstadion von Aue mit der notwendigen Ernsthaftigkeit aufzutr eten. Auf Ausrutscher der Konkurrenz darf 96 nicht hoffen.

Breitenreiter: "Wir schauen nur auf uns"

Spitzenreiter Stuttgart hat drei Heimspiele gegen Berlin, Aue und Würzburg und tritt auswärts in Nürnberg und Hannover an. Die Schwaben haben einen Lauf, befinden sich in bärenstarker Verfassung. Niederlagen? Unwahrscheinlich.

Egal. Hannover 96 will sich ohnehin nicht auf die Konkurrenz verlassen. „Wir schauen nur auf uns“, sagt Trainer André Breitenreiter. „Wir haben es selber in der Hand.“

Worte, die auch sein Chef unterstreicht. Ungleich deutlicher: „Es wäre unverzeihlich, wenn wir diese Chance nun noch verspielen würden.“

Die Bilder vom 96-Training am Dienstag

Klare Kante von Kind. Er vertraut seiner Sportlichen Führung mit Breitenreiter, Manager Horst Heldt, der mit dem Österreicher Gerhard Zuber nun auch seinen Wunschassistenten bekommen hat, sowie Aufsichtsrat Martin Andermatt. Kind macht das auch im Hinblick auf die Gestaltung der neuen Saison.

Die Lehre aus der Abstiegssaion

Von sieben Spielern aus dem aktuellen Kader laufen die Verträge Ende der Saison aus. Alle Gespräche liegen derzeit auf Eis. Alles wird dem Ziel Aufstieg untergeordnet. „Erst wenn klar ist, in welcher Liga wir spielen, können wir seriöse Entscheidungen treffen“, sagt Kind.

Auch sollen die Spieler die entscheidende Phase nutzen, um sich für neue Kontrakte zu empfehlen. Wenn nicht jetzt, wann dann.Der Clubchef setzt auf Professionalität, voreilige Entscheidungen ohne ausreichende Analyse will er nicht zulassen. Nicht wieder. Eine Lehre aus der Abstiegssaison.

Gleiches gilt für Neuzugänge. Die Sportliche Führung hat eine grobe Richtung vorgegeben, Vorstellungen, auf welchen Positionen nachgebessert werden soll.

96 braucht einen Spielgestalter

Die Position des Spielgestalters gehört sicher dazu. Aber: „Wir treffen die Entscheidungen in aller Ruhe“, sagt Kind, „und auch erst dann, wenn wir absolut überzeugt sind, dass uns der Spieler auch helfen kann.“

Am besten natürlich in Liga 1.

Region/Hannover Hannover 96 (Herren) 2. Bundesliga

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