Die Ü32 des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Die Ü32 des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. ©
Die Ü32 des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide.

Das ist Hannovers beste Altherren-Mannschaft

Die Ü32 des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide scheidet beim deutschen Altherren-Supercup im Achtelfinale aus – nach dem Double und zwei Vizemeisterschaften.

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Es war eine lange Saison, es war eine gute Saison. Und auch wenn der krönende Abschluss beim 12. deutschen Altherren-Supercup, der inoffiziellen deutschen Meisterschaft der Ü-32-Kicker im sächsischen Vogtland, ausgeblieben ist, die Routiniers des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide blicken stolz auf eine herausragende Spielzeit zurück.

Kreismeister in der Kreisliga 1 und dabei manch prominenten Gegner wie Hannover 96, Fortuna Sachsenross oder den HSC Hannover ausgestochen, mit einem 1:0 gegen den TSV Mühlenfeld eine Woche später den Kreispokal gewonnen, Vizemeister bei der Niedersachsenmeisterschaft Anfang Mai in Barsinghausen und zu guter Letzt Vizemeister bei der Bezirksmeisterschaft Mitte Juni in Uchte – die Ergebnisse sprechen für sich. Spielertrainer Patrick Götze spricht sogar von einer der besten Spielzeiten überhaupt unter seiner Regie: „Das war mit die erfolgsreichste seit ich hier bin, und das ist jetzt seit mindestens fünf Jahren. Die Konkurrenz in der Kreisliga hatte eine hohe Qualität, da Erster zu werden, ist schon ein Ding.“ Was war denn entscheidend dafür? „Teamspirit, eine homogene Mannschaft und ein bisschen Glück.“

Und nicht zuletzt ein großer Kader von mehr als 30 Akteuren, auf den die Krähen zurückgreifen konnten. „Die Qualität auf den Plätzen 15 bis 20 war vielleicht der große Unterschied. Ich konnte immer wieder Leute reinschmeißen“, sagte Götze. Diesbezüglich könne er viele Namen nennen, herausheben wollte er eigentlich keinen, nach einigem Überlegen nennt er aber doch einige Kräfte. Etwa Adam Szlaga, mit 47 Jahren und 27 Treffern laut Götze einer der ältesten Torschützenkönige bei den Altherren überhaupt, Keeper Björn Reinhold – „logisch“ –, Kapitän Lars Leymann, Angreifer Candy Walter oder Allrounder Tobias Clausing.

Ins Vogtland, genauer gesagt nach Oelsnitz, ging es dementsprechend mit einer breiten Brust, in der Vorrunde schlossen die Routiniers vom Waldsee nahtlos an ihre Erfolge an. In der Gruppe G blieben sie gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst (0:0), TSV Rudow (2:0), SV Felbach (1:0) und den SV Auersmacher (3:0) ohne Gegentor. „Die Vorrunde haben wir dominiert, alles gut – und dann kam das Achtelfinale “, sagte Götze.

Dort wartete mit dem SV Blau-Weiß Neuhof eine weitere Mannschaft aus Niedersachsen, die Krähen bestimmten gegen den späteren Vizemeister 25 Minuten lang das Geschehen – das sechste Turniertor blieb ihnen jedoch verwehrt. „Wir hatten gefühlt 80 Prozent Spielanteile, aber die letzte Aktion nach vorn hat gefehlt. Neuhof hatte zwei Chancen und nutzt eine davon zwei Minuten vor dem Ende“, berichtete der Spielertrainer.

Die letzte Partie der Saison 2016/2017 soll den Gesamteindruck jedoch nicht schmälern, zumal die Krähen im nächsten Jahr zum achten Mal beim Supercup dabei sein werden. Dann bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in Baden-Württemberg.

Region/Hannover TSV Krähenwinkel/Kaltenweide (Altherren) Altherren Kreisliga Kreis Hannover-Land Hannover Staffel 1 Altherren Kreisliga Kreis Hannover-Land Hannover Staffel 2

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