10. Juni 2018 / 22:46 Uhr

Hansa-Coach Dotchev freut sich auf Pokal-Kracher

Hansa-Coach Dotchev freut sich auf Pokal-Kracher

Stefan Ehlers
Er kann Pokal: Hansa-Trainer Pavel Dotchev (52).
Er kann Pokal: Hansa-Trainer Pavel Dotchev (52). © LUTZ BONGARTS
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Der Trainer von Hansa Rostock sagt: Stuttgart ist ein tolles Los für uns / VfB ist schon dreimal in Rostock rausgeflogen

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„Wir freuen uns auf das Spiel gegen den VfB. Das ist ein tolles Los für uns alle“, meint Hansa-Trainer Pavel Dotchev. Stuttgart sei zwar der klare Favorit, aber chancenlos sei sein Team nicht, ist sich der Coach sicher. „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.“

Stuttgart ist so etwas wie der Pokal-Lieblingsgegner des FCH. Dreimal gab es dieses Duell bereits im Ostseestadion – dreimal zogen die Rostocker in die nächste Runde ein.

Am 12. September 1992 gewannen die Hanseaten 2:0 (Torschützen Timo Lange und Witold Kubala). Gut sieben Jahre später behielten die Gastgeber 2:1 (Doppelpack durch Magnus Arvidsson, Sean Dundee traf für den VfB) und wurden im Halbfinale erst von den Bayern gestoppt (2:3). Am 26. Oktober 2005 setzten sich die Rostocker 3:2 durch. Damals trafen Marcel Schied, Rade Prica und Magnus Arvidsson für die Norddeutschen. Die Tore für den VfB erzielten Thomas Hitzlsperger und Danijel Ljuboja.

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Hansa scheiterte in den vergangenen sieben Jahren jeweils in der ersten Runde. Das 0:2 gegen Hertha BSC in der Vorsaison wurde durch schwere Krawalle überschattet. Chaoten aus beiden Fanlagern zündeten reihenweise Böller und Leuchtraketen, Rostocker Anhänger setzten ein Hertha-Banner und Sitze in Brand. Der Klub musste 25 000Euro Strafe zahlen.

Sportlich enttäuschte der Drittligist nicht. Die Niederlage wurde erst in der Schlussphase besiegelt. „Wir haben lange gut mitgehalten“, erinnert sich Dotchev. „Auch in diesem Jahr werden wir uns auf unsere Aufgabe konzentriert vorbereiten und ganz bestimmt nicht verstecken“, versichert der 52-Jährige.

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Dotchev hat mit seinen Teams im Pokal schon mehrfach für Überraschungen gesorgt. 2004 kickte er mit Paderborn den HSV raus, mit Preußen Münster den SV Werder Bremen (2012) und mit Aue die Frankfurter Eintracht (2015). Im August soll der nächste Pokal-Coup folgen.

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