19. Januar 2018 / 17:26 Uhr

Hansa-Coach Dotchev vor dem Start: Traue der Mannschaft alles zu

Hansa-Coach Dotchev vor dem Start: Traue der Mannschaft alles zu

Kai Rehberg
Rostocks Trainer Pavel Dotchev gestikuliert am Spielfeldrand.
Rostocks Trainer Pavel Dotchev gestikuliert am Spielfeldrand. © Axel Heimken/archiv
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Hansa-Trainer setzt auf Doppelspitze Breier/Benyamina. Auftakt morgen in Großaspach: „Alles raushauen“.

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Rostock. Mit neuer Offensivkraft startet der FC Hansa in den zweiten Saisonabschnitt der 3. Liga – und in den Kampf um Relegationsplatz drei. „Ich traue der Mannschaft alles zu. Sie kann jeden Gegner schlagen, wir sind für jede Überraschung gut“, sagt Trainer Pavel Dotchev vor dem Auftaktspielmorgen bei der SG Sonnenhof Großaspach. „Die Mannschaft ist noch stabiler, hat mehr Substanz und sie ist fitter“, fügt der Coach des Tabellenvierten nach der nahezu problemfreien Vorbereitung und den vier Testspiel-Siegen hinzu. „Ich hoffe, dass die Rückrunde noch besser wird.“

Dazu soll auch Pascal Breier beitragen. Der Angreifer vom VfBStuttgart II ist der einzige Winter-Zugang bei den Rostockern. In Großaspach wird der 25-Jährige gleich mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Denn bei Sonnenhof spielte der Schwabe schon zweimal in seiner Karriere (2012, 2015/16).

„Ich will das Projekt mitgestalten und mit Hansa in die 2. Liga aufsteigen. Ob dieses oder nächstes Jahr ist egal“, sagt der Schwabe, dem in der Mechatronik-Arena die gesamte Familie sowie viele Freunde und Bekannte die Daumen drücken. Sein Debüt wird er wohl neben Soufian Benyamina als neue Rostocker Doppelspitze geben. „Das hat in der Vorbereitung schon gut geklappt“, erzählt Breier. Im Spiel gegen Stargard (4:0) hatte Dotchev das Gespann schon einmal gestetet. Breier meint sogar: „Mit uns beiden vorn haben wir die beste Halbzeit gespielt.“

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Der Coach gibt Breier („Mit ihm sind wir variabler und weniger ausrechenbar“) bereits eine Einsatzgarantie, ziert sich aber noch, auch das Sturmduo zu bestätigen. „Bei einem Heimspiel hätte ich sofort ja gesagt“, erklärt der 52-Jährige, der sich heute auf der mehr als 800 Kilometer langen Busfahrt bis kurz vor Stuttgart noch Gedanken machen will. Dabei dürfte es allerdings nur noch um das Wie gehen. Im Training übte Dotchev gestern ausschließlich mit der Zwei-Stürmer-Variante.

„Wir fahren dahin mit breiter Brust. Wir müssen die Einstellung haben, das Spiel zu gewinnen, und die haben wir auch. Wir werden alles raushauen“, verspricht der Coach, der neben dem langzeitverletzten Marcel Ziemer auf Willi Evseev (Trainingsrückstand nach Schlüsselbeinbruch) und den angeschlagenen Mounir Bouziane verzichten muss.

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Nach vier Siegen in Folge am Ende der Hinrunde waren die Rostocker im letzten Heim-Auftritt vor der Winterpause gegen Lotte (0:3) mächtig auf die Nase gefallen. „Das war ein Ausrutscher“, versichert Dotchev, „als Trainer habe ich in dem Spiel wichtige Erkenntnisse bekommen“. Für den zweiten Saisonabschnitt erwartet er beispielsweise von Christopher Quiring, Mike Owusu oder Mounir Bouziane noch mehr. Eines ist für Pavel Dotchev allerdings schon vor dem Anpfiff klar: „Es wird eine sehr spannende, intensive und emotionale Rückrunde.“

Unterdessen absolviert Mittelfeldspieler Harry Föll zurzeit ein Probetraining bei Regionalligist Wuppertaler SV. Zuvor hatte er sich bereits bei Union Fürstenwalde (Regionalliga Nordost) vorgestellt. Hansa will den 19-Jährigen ausleihen.

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