11. November 2017 / 01:56 Uhr

Hansa kommt: Penkuner SV vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte

Hansa kommt: Penkuner SV vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte

Kai Rehberg
Maciej Piotr Czyzewski ist mit 13 Saisontoren bester Torschütze des Penkuner SV Rot-Weiß.
Maciej Piotr Czyzewski ist mit 13 Saisontoren bester Torschütze des Penkuner SV Rot-Weiß. © Johannes Weber
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2500 Zuschauer werden zum Landespokal-Achtelfinale erwartet.

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Neben Ruhm und Ehre locken seit dieser Saison im Fußball-Landespokal auch Prämien für das Weiterkommen. Die Sieger des Achtelfinales an diesem Wochenende dürfen sich bereits über einen Bonus von 2500 Euro freuen. Was für Hansa Rostock eher einen kleinen Betrag darstellt, ist für die Amateurvereine schon ein lohnender Anreiz.

So auch für den Penkuner SV, der am Sonnabend aber vor allem auf stattliche Zuschauereinnahmen hofft. Denn der Landesligist, der nur zehn Kilometer von der polnischen Grenze entfernt beheimatet ist, hat das große Los gezogen und die Rostocker Drittliga-Profis zu Gast. Auf dem Sportplatz der Rot-Weißen, wo sich sonst nur 200 Getreue versammeln, werden 2500 Zuschauer erwartet. Dafür haben viele freiwillige Helfer, darunter auch mehrere Spieler, extra kleine Traversen errichtet.

„Für uns ist es das größte Spiel in der Vereinsgeschichte“, sagt Penkuns Trainer Mario Hopp. „Die Jungs sollen das einfach genießen. Wir haben überhaupt keinen Druck und wollen nur das bestmögliche Ergebnis rausholen.“ Das hat er am Donnerstagabend auch seinen Spielern beim allwöchentlichen Training im 30 Kilometer entfernten Stettin gesagt. Dort gab er auch schon die Mannschaftsaufstellung bekannt. „Ich habe mich sehr, sehr schwer getan“, gesteht Hopp: „Ist ja klar: Da will jeder spielen.“

Seit fünf Jahren mischt der Verein aus der 2000-Einwohner-Gemeinde in der 7. Liga mit. Derzeit ist Penkun Tabellen-Achter. Neben fünf Polen kicken immerhin zwölf Spieler mit, die aus dem eigenen Nachwuchs stammen. „Insofern ist das Spiel auch eine Belohnung für unsere jahrelange nachhaltige Arbeit“, sagt der Coach.

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