30. Januar 2018 / 00:00 Uhr

Hansa-Neuzugang Rieble: „Ich will zurück in die 2. Liga – das ist hier möglich“

Hansa-Neuzugang Rieble: „Ich will zurück in die 2. Liga – das ist hier möglich“

Kai Rehberg
Nico Rieble (22) spielte in der vergangenen Saison 21 Mal für den VfL Bochum in der 2. Liga.
Nico Rieble (22) spielte in der vergangenen Saison 21 Mal für den VfL Bochum in der 2. Liga. © Imago
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Linksverteidiger Nico Rieble klettert eine Etage tiefer, um mit Hansa nach oben zu kommen / Der Neuzugang aus Bochum unterschrieb einen Vertrag bis 2020

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Beim VfL Bochum war er zuletzt nur das fünfte Rad am Wagen – doch Nico Rieble will wieder ins Rollen kommen. Der Wechsel zu Hansa, wo der Abwehrspieler einen Vertrag bis 2020 unterschrieb, ist für ihn daher mehr als folgerichtig.

„Man hat in der Winterpause schon gesehen, dass beim VfL auf andere Spieler gesetzt wird. Deswegen war mein Ziel, den Verein zu wechseln, um so schnell wie möglich wieder zu spielen“, sagt der 22-Jährige im Gespräch mit dem SPORTBUZZER. Im Überangebot von fünf Linksverteidigern sah der gebürtige Badener für sich in Bochum keine realistische Chance mehr. Er schlug sogar Angebote anderer Zweitligisten aus, weil er dort womöglich wieder auf der Bank gesessen hätte. „Mir geht es darum, dass ich mich jetzt wieder rankämpfe und spiele“, betont Rieble. „Ich denke, die Chancen hier sind einfach größer, um wieder auf meine Einsatzzeiten zu kommen.“

Für Hansas Sportchef Markus Thiele ist der Wechsel bereits ein „Vorgriff auf die kommende Saison“. Spätestens im Sommer hätte man ohnehin einen weiteren Spieler für die linke Abwehrseite gesucht.

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Zumal die Verträge des etatmäßigen Linksverteidigers Fabian Holthaus und von Lukas Scherff, den Thiele im Mittelfeld sieht und mit dem er über eine Verlängerung im Gespräch ist, auslaufen. „Für uns ist das jetzt eine gute Möglichkeit, Nico Spielpraxis zu geben, ihn einfach mal reinzuwerfen“, sagt Thiele.

Bei den Profis konnte Nico Rieble sein Können noch nicht sehr lange zeigen. 2014 war er mit 1899 Hoffenheim unter Julian Nagelsmann deutscher A-Jugend-Meister geworden. Nur ein Spieler von damals, Nadiem Amiri, schaffte es zu den TSG-Profis und damit in die 1. Bundesliga. Rieble ging, ähnlich wie seine damaligen Mitspieler Grischa Prömel (Union Berlin), Nicolai Rapp (Aue), Philipp Ochs (Bochum) oder Torhüter Marvin Schwäbe (Dynamo Dresden), 2016 in die 2. Liga. Beim VfL absolvierte er in der vergangenen Saison 21 Spiele, davon 14 in der Startelf. Eine Systemumstellung des damaligen Trainers Gertjan Verbeek von Vierer- auf Fünfer-Abwehr kostete ihn seinen Platz. „Er hat meine Position als linker Verteidiger offensiver angelegt und dabei einen anderen vor mir gesehen“, erzählt Rieble, der auch als Innenverteidiger eingesetzt werden kann.

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Am Ende der vergangenen Spielzeit zog er sich einen Knorpelschaden im Knie zu, verpasste die Vorbereitung und lief in dieser Saison der Musik nur noch hinterher. „Ich bin fit. Ich habe viel für mich trainiert, als die anderen zuletzt im Trainingslager auf Mallorca waren“, meint der Hansa-Neuling: „Ich brauche aber noch zwei, drei Wochen.“ In der zweiten Halbserie will er „an die Mannschaft herankommen“ und „ein paar Spielzeiten bekommen“, um dann im Sommer voll angreifen zu können.

Seine Eindrücke als Zaungast beim 3:1 gegen Erfurt im Ostseestadion hätten seine Wechsel-Entscheidung bestätigt. „Junge Truppe, stark gespielt, geile Atmosphäre“, fasst Nico Rieble zusammen. „Mit dieser Mannschaft ist alles möglich. Deswegen bin ich hierher gewechselt. Ich will zurück in die zweite Liga, und das möglichst schnell. Ich denke, das ist bei diesem aufstrebenden Verein möglich.“

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