21. April 2018 / 00:48 Uhr

Hansa-Coach Dotchev: Brauchen wieder ein richtiges Erfolgserlebnis

Hansa-Coach Dotchev: Brauchen wieder ein richtiges Erfolgserlebnis

Johannes Weber
Gibt die Richtung vor: Hansa-Trainer Pavel Dotchev.
Hansa-Trainer Pavel Dotchev muss auf seinen Abwehrchef Oliver Hüsing verzichten. © Lutz Bongarts
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Hansa Rostock strebt nach fünf Unentschieden Sieg gegen Wehen Wiesbaden an.

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Pavel Dotchev hat im Fußball schon vieles erlebt. Den Trainer des FC Hansa Rostock bringt so schnell nichts aus der Ruhe – auch nicht die Tatsache, dass ihm zum Saisonende so langsam das Personal ausgeht. „Wir hatten in Karlsruhe mehr Trainer und Betreuer als Spieler auf der Bank“, konstatierte der 52-jährige Coach. Acht Tage später ist die Situation weiter angespannt. Hansa geht am Sonnabend (14.00 Uhr) mit Sorgen in das vorletzte Heimspiel gegen den Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden.

Vor allem der Ausfall von Abwehrchef Oliver Hüsing (Knieprobleme), der maßgeblichen Anteil hat, dass Hansa die zweitbeste Defensive der 3. Liga hat, schmerzt. „Aber das ist kein Grund zum Jammern“, sagt Dotchev. „Wir haben gute Alternativen und werden eine gute Mannschaft aufs Feld schicken.“

Liveticker zum Spiel ab 14.00 Uhr auf dem OZ-Sportbuzzer

Julian Riedel, Hüsings etatmäßiger Nebenmann in der Innenverteidigung, kehrt in die Startelf zurück. Der 26-Jährige hat den Magen-Darm-Infekt, der seinen Einsatz vor einer Woche in Karlsruhe verhinderte, auskuriert. Mit Stürmer Soufian Benyamina und Vladimir Rankovic drohen den ohnehin schon ersatzgeschwächten Hanseaten allerdings weitere Ausfälle. Dass die Hanseaten trotz personeller Nöte Spitzenteams ärgern können, stellten sie am vergangenen Wochenende beim KSC eindrucksvoll unter Beweis. Bei der Nullnummer waren sie am Ende dem Siegtreffer deutlich näher als die Badener.

Sieben Jahre liegt der bislang letzte Aufstieg des FC Hansa zurück. Nur zwei Profis von damals spielen heute noch in der 2. Liga.

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Für die Rostocker war es das fünfte Unentschieden in Folge. Der letzte Sieg liegt bereits acht Wochen zurück (1:0 gegen den 1. FC Magdeburg). Danach folgten neun sieglose Partien in Folge „Wir haben jetzt einige Spiele nicht gewinnen können, wir brauchen wieder ein richtiges Erfolgserlebnis. Wir müssen den Bock umstoßen“, fordert Dotchev und verspricht: „Wir werden eine Mannschaft erleben, die hungrig ist und Gas geben wird.“

Dem SV Wehen Wiesbaden, der sich mit dem KSV ein Kopf-an- Kopf-Rennen um Relegationsplatz drei liefert, scheint im Endspurt ebenfalls die Luft auszugehen. Die Hessen stehen nach den jüngsten Niederlagen gegen Würzburg (0:2), in Münster (0:1) und gegen Magdeburg (1:2) „enorm unter Druck“, meint Dotchev, der vor allem vor Manuel Schäffler warnt. „Das ist ein Kopfball-Ungeheuer. Er hat schon 20 Tore erzielt“, urteilt der Hansa-Coach über den treffsichersten Spieler der 3. Liga. Ein Wiedersehen gibt es mit den Ex-Rostockern Steven Ruprecht und Stephan Andrist. Mit David Blacha steht ein weiterer früherer Hansa-Profi beim SV unter Vertrag.

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Das Hinspiel gewannen die Rostocker in Unterzahl mit 1:0. SV-Trainer Rüdiger Rehm wurmt die Heimpleite immer noch: „Wir wollen uns für diese Niederlage revanchieren.“

Hansa erwartet mehr als 10000 Zuschauer. Die Rahmenbedingungen für das viertletzte Saisonspiel könnten kaum besser sein. „Das Wetter ist super, der Platz wird immer besser und die Zuschauer sind auch da. Das sind Top-Voraussetzungen für ein Spitzenspiel. Wir freuen uns darauf“, sagt Dotchev.

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