07. April 2018 / 06:29 Uhr

Hansa-Coach Dotchev erklärt Spiel gegen Unterhaching zum Charaktertest

Hansa-Coach Dotchev erklärt Spiel gegen Unterhaching zum Charaktertest

Christian Lüsch
Der Rostocker Trainer Pavel Dotchev verfolgt das Spiel.
Hansa-Coach Pavel Dotchev will Siegermentalität seiner Elf gegen die SpVgg Unterhaching sehen. © Bernd Wüstneck/archiv
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Trainer von Hansa Rostock will gegen „eines der spielerisch besten Teams der Liga“ Siegermentalität sehen.

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Wenn der FC Hansa am Sonnabend (14.00 Uhr) im Ostseestadion sein Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching bestreitet, wird Helge Marquardt stärker als sonst die Daumen drücken. Denn vom erfolgreichen Saisonendspurt der Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev könnte auch für den Trainer des TSV Bützow eine Menge abhängen. Sollte es den Hanseaten bis zum Saisonende gelingen, sich noch auf den vierten Tabellenplatz zu verbessern, wäre der Drittligist direkt für die erste Hauptrunde des DFB- Pokals qualifiziert. Und dann könnte Bützow auch als möglicher Verlierer des Landespokal-Finals gegen Hansa auf ein großes Los im DFB-Pokal hoffen.

Der Verbandsligist trifft im Halbfinale auf den FC Mecklenburg Schwerin (9. Mai). Hansa muss am Dienstag beim Greifswalder FC ran, um das Endspiel zu erreichen. „Klar schiele ich jetzt mehr als sonst zu den Drittliga-Spielen des FC Hansa. Denn es wäre ein Traum, im DFB-Pokal dabei zu sein“, erklärt Marquardt. Der 43-Jährige weiß, wovon er redet, denn er hat das schon mal erlebt. „Ende der 90er Jahre habe ich als Spieler mit dem SV Warnemünde in der ersten Runde gegen Borussia Dortmund gespielt.“ Damals unterlag das Team im Ostseestadion mit 0:8. „Das war ein ganz besonderes Erlebnis. Mein Gegenspieler war Lars Ricken“, sagt der Bützower Coach.

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Hansa-Trainer Pavel Dotchev und seine Mannschaft würden gern Unterstützung leisten. Nach einem miserablen März mit sieben sieglosen Spielen möchte der Tabellensechste in die Erfolgsspur zurückfinden. „Der März ist vorbei. Neuer Monat, neues Glück. Ich hoffe, dass die Mannschaft sich endlich belohnt. Wir wollen Gas geben und gewinnen“, fordert Dotchev, der Platz vier in der Vorwoche noch als „realistisches Ziel“ bezeichnet hat. Allerdings hat Hansa derzeit elf Punkte Rückstand auf den KSC. Sein Appell an die Spieler vor dem Duell gegen Haching: „Ich will Siegermentalität sehen!“

Der Deutsch-Bulgare wird seine Mannschaft heute erneut umstellen. Die beiden offensiven Mittelfeldspieler Christopher Quiring und Selcuk Alibaz, die in dieser Saison ohnehin keine maßgebliche Rolle spielten, werden nicht im Kader stehen. Auch Kapitän Amaury Bischoff, der noch immer nicht hundertprozentig fit ist, wird wohl nur zuschauen.

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Dotchev erwartet einen starken Aufsteiger. „Unterhaching ist spielerisch eine der besten Mannschaften der Liga. Sie sind stark am Ball, dynamisch und ausgeglichen. Es wird ein schweres Spiel“, sagte der 52-Jährige vor dem Duell mit dem Tabellensiebten.

Parallel zur Vorbereitung auf die verbleibenden sechs Saisonspiele arbeitet der Klub am Personalkonzept für die kommende Spielzeit – Hansa wird sechs, sieben neue Spieler holen – vor allem für Angriff und Mittelfeld. „Priorität haben Verstärkungen im offensiven Bereich“, verdeutlichte Dotchev. Hansas Defensive ist mit nur 30 Gegentoren aus 32 Partien aufstiegsreif, die Offensive mit nur 40 erzielten Treffern dagegen nur Mittelmaß.

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