23. Februar 2018 / 01:10 Uhr

Hansa-Coach Dotchev: „Für solche Spiele lebt man als Fußballer“

Hansa-Coach Dotchev: „Für solche Spiele lebt man als Fußballer“

Kai Rehberg
Gestenreich gibt Hansa-Trainer Pavel Dotchev auf dem Trainingsplatz Anweisungen vor dem Top-Duell gegen Spitzenreiter Magdeburg.
Gestenreich gibt Hansa-Trainer Pavel Dotchev auf dem Trainingsplatz Anweisungen vor dem Top-Duell gegen Spitzenreiter Magdeburg. © Lutz Bongarts
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Coach von Hansa Rostock vor Top-Duell gegen Magdeburg: Unser Anspruch ist ein Sieg.

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Rostock. Volles Haus, der Tabellenführer zu Gast und den Aufstiegs- Relegationsplatz im Visier: Die Hansa-Profis sind heiß auf das Drittliga-Topduell morgen gegen den 1. FC Magdeburg, das ein Fußball-Fest werden soll. Die erwarteten 23 500 Zuschauer im wohl ausverkauften Rostocker Ostseestadion würden für einen neuen Saisonrekord in der 3. Liga sorgen.

„Ein Spielmit viel Prestige. Dass so viele Zuschauer kommen, verrät schon einiges“, sagt Hansa-Trainer Pavel Dotchev. „Für solche Spiele lebt man als Fußballer. Wir wollen den Funken vom Platz auf die Fans übertragen.“

Eigentlich sei sein Trainerjob vor solchen Partien sehr einfach, meint der Deutsch-Bulgare: „Ich muss die Mannschaft nicht vorwarnen, viele Sachen kommen da von ganz allein. Meine Aufgabe ist es, dass wir nicht überdrehen, sondern dass wir sehr kühl und zielstrebig an die Sache rangehen.“

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Als Tabellen-Fünfter liegen die Rostocker (43 Punkte) zwar schon zehn Zähler hinter Magdeburg, aber nur einen hinter Aufstiegs-Relegationsplatz drei. Noch haben die Hanseaten alle Trümpfe in der Hand. Denn neben dem 1. FCM müssen auch noch der Tabellenzweite Paderborn und der Dritte Wiesbaden an die Ostseeküste.

Entsprechend angriffslustig gibt sich Dotchev. „Wir müssen den Anspruch haben, auch gegen den Tabellenführer zu gewinnen“, macht der Deutsch-Bulgare unmissverständlich klar. Dabei hatte sich sein Team vor einer Woche in Münster (0:2) keineswegs als Spitzenmannschaft präsentiert. Doch zwei Niederlagen in Folge gab’s unter Pavel Dotchev bei Hansa noch nie. Bisher hat das Team immer eine Reaktion gezeigt.

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Auch er selbst hat Dinge geändert. Am Mittwoch war ein trainingsfreier Tag, den die Spieler zur Regeneration nutzen sollten. „Die Woche wäre sonst nach dem Freitagspiel viel zu lang gewesen. Für die Spieler verflacht dann alles. Die denken nur noch: Wann kommt das Spiel?“, begründete der 52-Jährige seine ungewöhnlich Maßnahme. Sein Eindruck nach dem gestrigen Training: „Die Mannschaft wirkte frisch und motiviert. Vielleicht werden wir das in Zukunft häufiger so machen.“

Auch personell dürfte sich das eine oder andere ändern. Details wollte der Coach noch nicht verraten. Vieles deutet darauf hin, dass Joshua Nadeau (für Vladimir Rankovic rechts in der Abwehr) und Christopher Quiring (im linken Mittelfeld für Lukas Scherff) ins Team rutschen. Trifft es vielleicht sogar Kapitän Amaury Bischoff, der zuletzt enttäuschte und gestern vorzeitig und mit ausdrucksloser Miene den Trainingsplatz verließ? „Er hatte muskuläre Probleme, aber er ist nicht verletzt“, sagt Dotchev: „Eine normale Sache. Er wollte sich behandeln lassen.“

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