06. März 2018 / 19:30 Uhr

Hansa greift in Zwickau wieder mit Doppelspitze an

Hansa greift in Zwickau wieder mit Doppelspitze an

Redaktion Sportbuzzer
Hansa-Angreifer Pascal Breier (r.) soll heute Abend in Zwickau im Sturmzentrum für Torgefahr sorgen.
Hansa-Angreifer Pascal Breier (r.) soll heute Abend in Zwickau im Sturmzentrum für Torgefahr sorgen. © Lutz Bongarts
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Spiel zwei der englischen Woche: Breier kehrt bei Hansa Rostock ins Sturmzentrum zurück / Erster Auftritt des FSV nach angekündigtem Abschied von Trainer Ziegner

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Rostock. Nach dem Stolperstart in die englische Woche mit dem 1:1 bei Werder Bremen II strebt Hansa morgen Abend (19.00 Uhr) wieder einen vollen Erfolg an. „Wir haben das Zeug, in Zwickau zu gewinnen“, sagt Trainer Pavel Dotchev vor dem Duell beim zuletzt deutlich verbesserten FSV. Wie Hansa holten die Westsachsen aus den letzten fünf Spielen zehn Punkte und rangieren in der Rückrundentabelle als Vierter sogar einen Platz vor den Norddeutschen. „Das ist ein unangenehmer Gegner“, urteilt Dotchev, der seine Elf wohl auf zwei Positionen verändern wird.

Nach seiner Gelbsperre kehrt Julian Riedel wieder ins Abwehrzentrum zurück. Vorne soll Pascal Breier, der in Bremen (1:1) und auch gegen Magdeburg (1:0) auf dem rechten Flügel begonnen hatte, wieder zentraler stürmen und gemeinsam mit Soufian Benyamina für mehr Torgefahr sorgen. „Er geht mir auf der Außenbahn ein bisschen verloren“, erklärt Dotchev.

Kandidaten für die rechte Offensivposition sind Christopher Quiring und Selcuk Alibaz. Zumal Lukas Scherff (Infekt) – ebenso wie Amaury Bischoff, der nach seiner Oberschenkelblessur noch Trainingsrückstand hat – gestern erneut zu Hause geblieben ist. Wer in Zwickau eine Chance bekommt, verriet Dotchev indes noch nicht. „Ich muss ûberlegen, wie ich die Mannschaft aufstellen kann, ohne einen Leistungsabfall zu haben.“

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Trotz des Stimmungsdämpfers von Bremen ist der Hansa-Coach für den nächsten Auswärtsauftritt seiner Mannschaft optimistisch. Dass man den möglichen Sieg am Freitag aus der Hand gegeben hat, sei zwar „ärgerlich“, sagt Dotchev, „aber wir hatten schon andere Situationen, die nicht nach unserem Geschmack gelaufen sind. Die Mannschaft hat sich danach immer wieder aufgerichtet und hat im nächsten Spiel Gas gegeben.“

Für Gegner Zwickau ist es das erste Spiel nach dem angekündigten Abschied von Trainer Torsten Ziegner zum Saisonende. Am vergangenen Wochenende waren die Sachsen zum Zuschauen verurteilt, weil ihr Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg dem winterwetter zum Opfer fiel. Negative Auswirkungen auf die Leistung der Mannschaft werde dieser Umstand nicht haben, meint FSV-Manager David Wagner: „Ganz klar nein! Ich bin davon überzeugt, dass er seine Arbeit gewissenhaft zu Ende führen wird. Das Gleiche gilt für die Mannschaft. Sie ist intakt und verfügt über die nötige Mentalität und Qualität.“ Die Nachfolge soll bis Ende des Monats geklärt werden. Wagner habe „einen Favoriten im Auge, den ich aber nicht verraten werde“, sagte der Manager dem Internetportal Tag24.

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Den – hoffentlich krönenden – Schlusspunkt der englischen Woche setzen die Rostocker dann am Sonnabend im Ostseestadion im Topduell gegen den SC Paderborn. Die kurze Regenerationszeit für seine Spieler sieht Pavel Dotchev allerdings kritisch. „Das ist ein Problem“, sagt der Trainer. Während die Paderborner bereits gestern gegen Magdeburg spielten, bleiben den Hansa-Profis nur knapp zwei Tage, um ihre Akkus wieder aufzuladen. „Wir sind am Donnerstag zwischen vier und fünf Uhr früh wieder in Rostock, laufen dann anschließend kurz aus. Der Rest des Tages ist frei, Freitag ist Abschlusstraining und dann geht es gegen Paderborn weiter.“

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