14. September 2018 / 18:00 Uhr

Hansa Rostock: Wiedersehen mit den Löwen – Kai Bülow trifft auf Ex-Verein

Hansa Rostock: Wiedersehen mit den Löwen – Kai Bülow trifft auf Ex-Verein

Christian Lüsch
Kai Bülow (l.) mit Hansa-Trainer Pavel Dotchev beim Training.
Kai Bülow (l.) mit Hansa-Trainer Pavel Dotchev beim Training. © LUTZ BONGARTS
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Sieben Jahre seiner Karriere spielte der 32-Jährige für 1860 München. Das Team ist am Sonnabend zu Gast in Rostock.

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Rostock. Öffentliche Auftritte, die nicht auf dem Rasen in Fußballstadien stattfinden, sind nicht die Sache von Kai Bülow. Der 32-Jährige ist ein ruhiger und introvertierter Typ. Wenn morgen um 14 Uhr (Liveticker im SPORTBUZZER) im Ostseestadion der Anpfiff ertönt, wird der Rostocker seine Zurückhaltung ablegen – es kommen die Löwen vom TSV 1860 München.

„Für mich ist das natürlich ein besonderes Spiel. Ich war sieben Jahre in München, hatte dort eine sehr schöne Zeit. Ich freue mich auf das Spiel“, sagte Hansas Defensiv-Routinier. Niemand bei den Rostockern kennt die Blauen von der Isar besser als Bülow. Kein Wunder also, dass er vor dem Spiel bei Journalisten der gefragteste Mann war, mehr als ein halbes Dutzend Interviews geben musste.

Bülow hat in dieser Saison schon Spiele der Münchener gesehen: „1860 ist defensiv stark, hat gute Standards und ein schnelles Umschaltspiel. Darauf müssen wir uns einstellen“, meint der Profi, der nach seiner Zeit in München und einer Saison beim Karlsruher SC im Juli zum FC Hansa zurückgekehrt ist.

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„Für mich ist das eine Herzensangelegenheit. Die Chance bekommt nicht jeder Fußballer in seiner Karriere, noch mal für den Heimatverein aufzulaufen“, sagte der bodenständige Mecklenburger. Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte der Routinier bei Hansa nicht. „Meinen alten Spind in der Kabine habe ich zwar nicht wiederbekommen, aber die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen“, berichtete Bülow, der in der Vergangenheit während der spielfreien Zeit oft in Rostock war. Trotz seines Alters denkt Bülow ans Karriereende noch nicht. „Ich hoffe, ich habe noch ein paar gute Jahre“, meint der Familienvater, der sich danach einen Job im Fußball aber auch ein Studium vorstellen kann.

Vor dem Duell der Traditionsklubs hat Trainer Pavel Dotchev sein Team ermahnt, vor den im Angriff gefährlichen Löwen (aktuell mit der besten Offensive der Liga) auf der Hut zu sein. „Wir dürfen keinen Hurra-Fußball spielen. Das wäre fatal.“ Stattdessen fordert Hansas Coach zur Geduld auf. Denn Dotchev weiß: Das Aufsteigerteam aus München hat vor allem in der Schlussphase Gegentreffer hinnehmen müssen. „Alle sechs Gegentore sind in den letzten 15 Minuten gefallen.“ Von dieser Schwäche würden die Hanseaten, die bis zu 19.000 Zuschauer im Stadion erwarten, gern profitieren.

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Kurz vor Ultimo könnte dann der Moment von Hansa-Rückkehrer Kai Bülow kommen. Denn den bislang wichtigsten Treffer seiner Karriere erzielte er in der Nachspieltzeit. Am 2. Juni 2015 ging es für die Münchener im Zweitliga-Relegationsspiel gegen Holstein Kiel um den Klassenerhalt. Es war Bülow, der in der Nachspielzeit zum umjubelten 2:1 gegen Holstein Kiel traf und seitdem in München als Relegationsheld verehrt wird.

So könnten sie spielen:
Hansa Rostock: Gelios – Rankovic, Bülow, Riedel, Rieble – Biankadi, Wannenwetsch, Hildebrandt – Pepic - Breier, Königs.
TSV 1860 München: Hiller – Paul, Weber, Lorenz, Steinhart – Moll, Wein, Abruscia – Willsch, Grimaldi, Karger.

TV: 14 Uhr, NDR und BR

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