11. September 2018 / 12:13 Uhr

Hansa Schwanewede erteilt Lokalrivalen eine Lektion

Hansa Schwanewede erteilt Lokalrivalen eine Lektion

Reiner Tienken
Jonas Neumann und Doppelstorschütze Emil Tepper (rechts) klatschen sich nach dem Schwaneweder 5:0-Triumph ab.
Jonas Neumann und Doppelstorschütze Emil Tepper (rechts) klatschen sich nach dem Schwaneweder 5:0-Triumph ab. © Tobias Dohr
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5:0-Kantersieg beim SV Löhnhorst, dessen Trainer die Schwaneweder als Aufstiegsfavoriten einstuft

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Der FC Hansa Schwanewede ist breit im Trainerteam und Kader aufgestellt. Das bekam nun auch der SV Löhnhorst im Derby nachhaltig zu spüren. 150 Zuschauer erlebten einen 5:0 (1:0)-Kantersieg des FC Hansa Schwanewede um Kapitän Kevin Müller. Emil Tepper (zwei), Nick Stellmann, Daniel Gaese und Thorsten Vethacke entfachten den Torwirbel.

„Die erste Halbzeit konnten wir noch relativ ausgeglichen gestalten. Danach haben wir uns einfach auskontern lassen“, resümierte SVL-Trainer Torsten Kentel nach der Heimschlappe. Emil Tepper legte bis zur Pause die knappe Gäste-Führung vor. Das Hansa-Talent wartete zunächst mit einem Lupfer über Torwart Phil Müller auf, ehe Emil Tepper im Nachsetzen den Ball per Kopf zum 0:1 über die Torlinie bugsierte (18.).

Der SV Löhnhorst erarbeitete sich gegenüber auch die eine oder andere Torchance, ohne Yannick Sachau im Gäste-Gehäuse zu überlisten. Chris Hybsz traf das Spielgerät in Mittelstürmer-Position da einerseits nicht richtig, wurde andererseits auch nicht genau genug bedient.

Nick Stellmann sorgte nach Wiederbeginn dafür, dass die Spannung im Prestigekampf weiter abebbte. Der Neuzugang vom SV Aschwarden dehnte den Hansa-Vorsprung auf 2:0 aus (55.). „Aus meiner Sicht war es die beste Saisonleistung“, freute sich Gäste-Trainer Andreas Dirks über eine starke Vorstellung. Dies vor dem Hintergrund, dass der FC Hansa Schwanewede in der Vorsaison im Fernduell um den Titel mit der TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf beim Lokalrivalen SV Löhnhorst entscheidend patzte (2:5).

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Ausgerechnet der TSG-Meistertrainer Marco Miesner nahm die Derby-Neuauflage nun als Schiedsrichter des TSV Worphausen unter die Lupe. Abseitsentscheidungen eines Assistenten, die der Unparteiische übernahm, riefen insbesondere beim SV Löhnhorst verbreitet Kritik hervor. Dem Gastgeber wurden damit, so Torsten Kentel, zwei Torchancen genommen.

Emil Tepper (71.), Daniel Gaese (74.) und Thorsten Vethacke (81.) stockten das Resultat noch deutlich auf. Beim 0:3 und 0:4 warteten die Platzherren vergeblich auf einen Abseitspfiff. Thorsten Vethacke setzte nach feiner Ballzirkulation über Kevin Müller, Dominik Willkomm und Jannis Feldkamp den Schlusspunkt.

Mit langen Bällen auf die flinken Akteure im Offensivbereich setzte der Gast tiefe Nadelstiche. „Sie haben acht schnelle Leute auf dem Platz“, stellte SVL-Coach Torsten Kentel fest. Kevin Müller, Jonas Neumann und Neuzugang Mamadow Sou drehten an den Stellschrauben beim FC Hansa Schwanewede. Phil Müller vereitelte im Tor des SV Löhnhorst eine noch höhere Heimschlappe.

Der Übungsleiter des SV Löhnhorst fühlte sich durch den Hansa-Auftritt in seiner Titelprognose bestätigt. „Nicht Bornreihe II. Erst recht nicht Worpswede. Schwanewede ist der Aufstiegskandidat schlechthin. Sie sind hinten sehr kompakt“, äußerte sich Torsten Kentel nach der Derby-Lehrstunde. Die Gäste schlossen nach Toren und Punkten zum Tabellenführer SV Aschwarden, der auf die mehr geschossenen Tore verweist, auf.

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