02. Januar 2018 / 00:15 Uhr

Hansa-Trainer Dotchev: Es geht wieder bei Null los

Hansa-Trainer Dotchev: Es geht wieder bei Null los

Sönke Fröbe
Ab heute wieder im Training: Hansa-Trainer Pavel Dotchev und Verteidiger Julian Riedel, der seine Fußprellung auskuriert hat.
Ab heute wieder im Training: Hansa-Trainer Pavel Dotchev und Verteidiger Julian Riedel, der seine Fußprellung auskuriert hat. © Lutz Bongarts
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Mit dem neuen Stürmer Pascal Breier startet der Fußball-Drittligist heute nach kurzer Winterpause in die Vorbereitung. Antworten auf wichtige Fragen.

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Kann der neue Hansa-Stürmer Pascal Breier dem Drittligisten sofort weiterhelfen?

Zumindest deutet alles darauf hin. „Er ist ein sehr kompletter Spieler im besten Fußballeralter, er bringt uns weiter“, ist Trainer Pavel Dotchev überzeugt. Breier (Vertrag bis 2020) kommt allerdings aus der Regionalliga, wo sein Ex-Klub VfBStuttgart II nur Mittelmaß ist, und könnte noch Eingewöhnungszeit benötigen. „Das wird sich in der Vorbereitung zeigen. Er muss sich an unsere Spielweise anpassen – manchmal klappt das schnell, manchmal nicht“, sagt Dotchev, der sich in den kommenden zwei Wochen wohl noch Probespieler im Training anschauen wird.

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Wie weit sind die angeschlagenen Spieler?

Stammkeeper Janis Blaswich steigt nach seiner Zwangspause (Leisten-Operation) heute wieder ins Training ein. „Er wird in der ersten Wochen noch nicht ans Limit gehen und langsam wieder rangeführt“, erklärt der Trainer. Beim Spiel in Großaspach am 20. Januar setzt Dotchev wieder auf ihn: „Wenn er gesund und fit ist, wird er spielen.“

Während Verteidiger Julian Riedel seine Mittelfußprellung auskuriert hat, braucht Willi Evseev noch Zeit. Der Offensivmann ist nach seinem im Spiel gegen die Sportfreunde Lotte erlittenen Schlüsselbeinbruch zwar zum Trainingsauftakt in Rostock, fährt danach aber zurück nach Hannover, wo er noch rund eine Woche seine Reha fortsetzt. „Er selbst und auch die Ärzte sind sehr zufrieden. Es geht alles viel schneller als wir gedacht haben“, ist Dotchev optimistisch. „Ich denke, er wird von der Vorbereitung nicht viel verpassen.“

Sturmroutinier Marcel Ziemer (Kreuzbandriss und Knorpelschaden) spielt in Dotchevs Planungen für die Rückrunde keine Rolle. „Ich gehe davon aus, dass er in dieser Saison nicht mehr spielen wird.“

Was steht in der Vorbereitung auf dem Programm?

Hansa hat auf ein Trainingslager in wärmeren Gefilden verzichtet und wird nahezudas komplette Programm auf dem heimischen Trainingsgelände absolvieren. Einzige Ausnahme: Am Freitag geht es für zwei Tage nach Zingst. Vier Testspiele stehen auf dem Programm: gegen Dynamo Schwerin (Landesliga West, 5.1.), den polnischen Drittligisten Blekitni Stargard (7.1.), Regionalligist TSG Neustrelitz (10.1.) und zum Abschluss gegen den dänischen Erstligisten Sønderjysk Elitesport (13.1.).

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Wie lautet das Ziel für die verbleibenden 18 Ligaspiele?

Eine konkrete Zielsetzung lässt sich Dotchev nicht entlocken. „Wir versuchen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Wenn wir wieder die gleiche Einstellung zeigen wie in der Hinrunde, wird uns das gelingen“, sagt der Coach und wünscht sich, „dass wir noch stabiler und konstanter werden“.

Ist der Trainer gut erholt?

Von Mitte Mai bis Mitte Dezember nahezu pausenlos im Einsatz. „Das war eine sehr intensive Zeit“, sagt Dotchev, der vergangenen Freitag aus Bulgarien zurückgekehrt ist. „Ich habe diese Pause gebraucht. Sie hat mir gutgetan. Jetzt freue ich mich, dass es wieder losgeht.“ Die Tabelle spiele für ihn dann keine Rolle mehr: „Wir fangen wieder bei Null an.“

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