SPO-ove-Hansa32 Die Hansa-Helden posierten beim Jubiläumsspiel für ein gemeinsames Gruppenfoto. © Ove Arscholl
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Hansas Aufstiegshelden von 2007 schlagen Neuville, Pieckenhagen und Co.

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Eine Viertelstunde vor Abpfiff war es endlich so weit: Oliver Neuville überlistete Torwart Jörg Hahnel und konnte sich gestern mit seinem Treffer zum 7:7 schließlich doch noch in die Torschützenliste eintragen. Der „Held von Bochum“ 1999 und Vizeweltmeister, gehörte zu den Spielern die gestern von den rund 3000 Fans im Ostseestadion am meisten bejubelt wurden. Am Ende unterlag Neuvilles Allstar-Team Hansas Bundesliga-Aufstiegshelden von 2007 im Jubiläumsspiel mit 9:11.

Doch das Ergebnis war an diesem Nachmittag Nebensache. Beim Wiedersehen von 35 Hansa- Stars ging es vor allem um Erinnerungen und Emotionen. „Ich habe fast geweint“, sagte Aufstiegsheld Djordjije Cetkovic, der seinem Ex-Verein nach wie vor die Daumen drückt: „Ich wünsche dem Klub alles Gute, Hansa muss nach oben!“ Die Idee zu diesem Spiel hatte Torwart Mathias Schober, der 2005 mit Hansa abgestiegen war und sich zwei Jahre später als Aufsteiger zu Schalke verabschiedete. „Es war ein tolles Erlebnis, die Jungs nach zehn Jahren wiederzusehen. Wir hatten uns viel zu erzählen und haben es alle genossen“, sagte der 41-Jährige mit Blick auf das gemeinsame Abendessen tags zuvor, das für einige „bis zum Frühstück gedauert“ hatte. Schober glänzte gestern
sogar als Torschütze. „Ich bin ja noch jung und kann ja noch auf Stürmer umschulen“, scherzte der Keeper, der als Nachwuchsleiter in Schalkes Knappenschmiede tätig ist.

„Es war schön, das alles noch mal Revue passieren zu lassen und noch mal in sich aufzusaugen“, meinte Ex-Stürmer Enrico Kern: „Wir waren damals keine fußballerisch überragende Mannschaft, uns hat der Teamgeist ausgezeichnet.“ Einziger Wermutstropfen des schönen Fußball-Nachmittags: die für diesen Anlass doch etwas zu
kleine Kulisse. „Ich hätte mich gefreut, wenn es der eine oder andere noch geschafft hätte, ins Stadion zu kommen.“

Die weiteste Anreise – für das „Legenden-Spiel“ – etwa 5000 Kilometer – nahmen Yasser Radwan und Mohamed Emara in Kauf. Die beiden ehemaligen ägyptischen Nationalspieler kamen am Sonnabend per Flieger aus Kairo
nach Berlin und heben bereits heute wieder in Richtung Heimat ab. Neuville hatte es nicht ganz so weit: Für den 44-Jährigen ging es nach dem Ausflug in die Vergangenheit zurück nach Mönchengladbach.

Region/Mecklenburg Vorpommern F.C. Hansa Rostock (Herren)

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