Torhüter Kai Eisele (22) springt für den verletzten Janis Blaswich ein. Die erste Bewährungsprobe steht ihm morgen in Halle bevor. Torhüter Kai Eisele (22) springt für den verletzten Janis Blaswich ein. Die erste Bewährungsprobe steht ihm morgen in Halle bevor. © Lutz Bongarts
Torhüter Kai Eisele (22) springt für den verletzten Janis Blaswich ein. Die erste Bewährungsprobe steht ihm morgen in Halle bevor.

Hansas Debütant Eisele will Taten sprechen lassen

Torhüter springt für Janis Blaswich ein / Team mit Personalsorgen nach Halle.

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Rostock. Der Fragenkatalog für Kai Eisele war fertig nachdem klar war, dass Hansa-Stammtorhüter Janis Blaswich in diesem Jahr wegen einer Leistenoperation kein Spiel mehr für den Fußball-Drittligisten aus Rostock bestreiten kann. Doch Eisele ließ alle Journalisten abblitzen: Er stehe für Interviews erst nach dem Spiel beim Halleschen FC (morgen, 19.00 Uhr) zur Verfügung, ließ er über Vereins-Pressesprecherin Marit Scholz ausrichten. Der Mann will Taten sprechen lassen.

Liveticker zum Hansa-Spiel in Halle am Freitag ab 19.00 Uhr im OZ-Sportbuzzer​

Und so musste gestern Trainer Pavel Dotchev einspringen: „Er hatte genug Zeit, sich anzupassen. Ich sehe, das er sich bei uns verbessert hat und habe volles Vertraue“, stärkte der Hansa-Coach dem 22-jährigen Schlussmann den Rücken. Eisele war im Sommer vom Bundesliga-Reserveteam des SC Freiburg an die Ostseeküste gewechselt. „Es ist eine Riesenchance für ihn“, motivierte der gebürtige Bulgare.

Dotchev ließ gestern keine Zweifel aufkommen. Er hält Eisele für gut genug, um beim Ostderby in Halle zu bestehen. Die Vorbereitung auf diesen Tag X lief bereits in der vergangenen Woche an. Dotchev wusste, dass Blaswich an der Leiste operiert wird. Er schickte Eisele ins Oberliga-Team. Im Spiel gegen den Charlottenburger FC aus Berlin hielt Eisele seinen Kasten sauber. Hansas Reserveteam holte einen Punkt.

Bischoff, Hilßner, Quiring - Hansa-Trio gegen Halle fraglich

Dotchev hat andere Sorgen. Er muss beim Auswärtsspiel Willi Evseev und Christopher Quiring ersetzen. Zudem bangt der 52-Jährige um Kapitän Amaury Bischoff, der Adduktoren-Probleme hat. „Es ist sehr wichtig, dass er spielt, denn er sorgt für Struktur“, verdeutlichte Dotchev. Bischoff hat die Reise mit dem Team am Donnerstag angetreten. Ob er eingesetzt werden kann, entscheidet sich kurzfristig.

Hansas Cheftrainer warnt zwar vor den Stärken des Halleschen FC, der aus den vergangenen drei Spielen neun Punkte holte (Torverhältnis 8:0). „Das wird aber eine schwere Aufgabe. Halle hat eine starke Mannschaft mit guten Individualisten“, sagte der Hansa-Trainer vor dem Aufeinandertreffen der beiden ehemaligen DDR-Oberligisten.

Anderseits ist er zuversichtlich, dass sein Team, das zwei Siegen in Folge geholt hat und von bis zu 1200 Fans unterstützt werden wird, weiter punkten kann. Optimisten, die den Aufstieg in dieser Saison für möglich halten entgegnete Dotchev: „Wir müssen realistisch sein: Wir sind noch weit weg von einer Spitzenmannschaft, die aufsteigen kann.“ Dotchev hätte sicher nichts dagegen, wenn seine Elf ihm morgen Abend beim letzten Auswärtsspiel des Jahres das Gegenteil beweisen würde.

So könnten sie spielen:
Hallescher FC: Tom Müller - Tob. Müller, Kleineheismann, Schilk - Gjasula, Fennell - Zenga, Baumgärtel - El-Helwe, Fetsch, M. Röser.
FC Hansa Rostock: K. Eisele – Nadeau, Hüsing, Riedel, Holthaus – Henning, Wannenwetsch – Hilßner, Alibaz, Scherff (Bischoff) – Benyamina.

Hier sind die ehemaligen Hansa-Profis gelandet

F.C. Hansa Rostock (Herren) F.C. Hansa Rostock (Herren) F.C. Hansa Rostock Hallescher FC (Herren) Hallescher FC 3. Liga Deutschland 3.Liga (Herren) Region/Mecklenburg Vorpommern

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