IMG_Holstein_Kiel_1_1_3N123N04 Vorfreude auf den nächsten Fußball-Kracher im Holsteinstadion: Am Freitagabend gastiert Zweitliga-Konkurrent Eintracht Braunschweig zum DFB-Pokalspiel an der Förde. Die Störche-Fans auf der Gegengeraden werden wieder ihre Schals in die Höhe recken. © Paesler
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Härtetest für Holstein Kiel im DFB-Pokal

9100 Tickets für das Freitagsspiel gegen Braunschweig abgesetzt – Becker appelliert an die Basis-Tugenden

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Das 3:4-Tor-Spektakel vom Freitagabend bei Union Berlin ist Geschichte. Alle Augen im Lager des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel richten sich nun auf die DFB-Pokal-Heimpartie am Freitag (20.45 Uhr) gegen Eintracht Braunschweig. „Ein tolles Spiel gegen eine echte Top-Mannschaft der Zweiten Bundesliga. Und wir wollen die nächste Runde erreichen. Punkt, Aus, Schluss!“, sagt Ralf Becker, Geschäftsführer Sport der Störche.

Ein Sieg gegen die Löwen aus Niedersachsen wäre gut – sowohl für das eigene Selbstvertrauen als auch für die Klubkasse. Rund 160000 Euro aus der zentralen TV-Vermarktung plus anteilige Zuschauereinnahmen sind sicher. Mit einem Sieg kämen in Runde zwei noch einmal garantierte 310000 Euro dazu. Bislang haben die Störche für das Flutlicht-Duell der Traditionsvereine 9100 Tickets abgesetzt. Aus Niedersachsen werden minimal 1000 Schlachtenbummler erwartet. Es wird also wieder eng im Holsteinstadion.

Wolfgang Schwenke, der kaufmännische Geschäftsführer der Kieler, will erste organisatorische Lehren aus dem Zweitliga-Auftakt gegen den SV Sandhausen ziehen. Trotz allen Verständnisses für die durch den kurzfristigen Ausbau des Stadions entstandenen Probleme gab es auch zahlreiche kritische Stimmen unter den 9532 Zuschauern. Von zu wenig Platz auf den Stehrängen war die Rede, von geschlossenen oder unterbesetzten Versorgungsständen oder nicht ausreichendem Parkraum. „Wir versuchen schon beim Pokalspiel gegen Braunschweig, die Kinderkrankheiten vom ersten Spieltag so weit wie möglich einzudämmen“, sagt Schwenke.

So sollen mehr Ordner speziell auf der Westtribüne dafür sorgen, dass die Fans das Platzangebot bis zur höchsten Reihe nutzen. „Es ist aber auch klar, dass die Menschen bei dem erhöhten Zuschaueraufkommen und den strengen Einlasskontrollen rechtzeitiger als noch in Liga drei zum Stadion kommen müssen. Das ist die Normalität in Liga zwei“, erklärt Schwenke. Ob die für das Sandhausen-Spiel vorläufig geltende nun in eine endgültige Betriebsgenehmigung für alle Termine der DFL (Zweite Liga) und des DFB (Pokal) umgewandelt wird, stand derweil am Montag noch in den Sternen, wie Steffen Schneekloth bestätigte. Am Ende der vergangenen Woche hatte sich der Holstein-Präsident nach intensiven Gesprächen mit Vertretern der städtischen Ämter, der Polizei und der Feuerwehr noch vorsichtig optimistisch in diese Richtung geäußert. Zu klären seien noch Anwohnerrechte, Sicherheitsaspekte und die Kapazität des Stadions.

Die Profis auf dem Rasen suchen derweil noch nach der passenden Balance zwischen offensiver Brillanz und defensiver Erfordernis. Auch Becker sind natürlich die sechs Gegentore in zwei Partien nicht verborgen geblieben. Doch der KSV-Sportchef glaubt an die Lernfähigkeit der Mannschaft, vertraut dem Teamgeist. „Bis auf die ersten 30 Minuten gegen Sandhausen haben wir uns in der neuen Liga gut präsentiert. Haben gezeigt, dass wir mithalten können. Auch wenn die Qualität der Gegner jetzt eine andere Hausnummer ist“, so Becker. Die Bilanz von einem Punkt aus zwei Spielen sei ausbaufähig, doch die Art und Weise der Kieler Auftritte mache wirklich Mut. „Wir müssen uns in bestimmten Situationen einfach cleverer verhalten, Ruhe bewahren, ordnen und organisieren. In der Offensive besitzen wir auch für Zweitliga-Verhältnisse eine hohe Qualität. Jetzt gilt es, zurück zu den Basis-Tugenden zu finden. Und das heißt, gut verteidigen“, lautet sein Appell.

Fussball 2. Bundesliga Holstein Kiel Eintracht Braunschweig Holstein Kiel (Herren) Holstein Kiel-Eintracht Braunschweig (11/08/2017 20:45) Region/Kiel

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