01. November 2017 / 16:41 Uhr

Hasbergen eilt der Kreisliga entgegen

Hasbergen eilt der Kreisliga entgegen

Ralf Kilian
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Ole Schmidt (re) gegen Hasbergens Cedric Pascual-Fernand (am Ball). © Ingo Moellers
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Der 4:1-Erfolg beim FC Hude III war für den TuS Hasbergen bereits der elfte Sieg im elften Spiel

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Die Fußballer des TuS Hasbergen eilen weiter in Riesenschritten der Fußball-Kreisliga entgegen. Mit dem 4:1 (2:1)-Erfolg beim FC Hude III gelang den Delmenhorstern im elften Spiel der elfte Dreier in der 1. Kreisklasse. Somit beträgt der Vorsprung zu den engsten Verfolgern, VfL Wildeshausen II und TSV Ganderkesee II, bereits acht Punkte. Da in dieser Saison sogar mit drei Aufsteigern zu rechnen ist – falls kein hiesiger Verein aus der Bezirksliga absteigt – sieht die Zukunft am Tell rosig aus. „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit souverän gestaltet, das sah richtig gut aus“, stellte Andreas Lersch, der zusammen mit Tim Müller eine Trainer-Doppelspitze bildet, erfreut fest.

Der Drei-Tore-Vorsprung der Gäste spiegelt in etwa die Kräfteverhältnisse wider, obwohl auch Hudes Dritte Latte und Pfosten traf und besonders im ersten Durchgang gut mitmischte. „Wenn Hasbergen ins Rollen kommt, ist das schon schwer zu verteidigen. Aber hinten haben sie auch ihre Lücken“, analysierte Hudes Spielertrainer Dennis Bürmann. Insbesondere zwei Schlüsselszenen unmittelbar vor und nach der Pause wurden zu Knackpunkten: Hasbergens Torwart Stefan Bonk rettete seiner Mannschaft in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs (45.+5) mit einer überragenden Fußabwehr gegen Lennart Erren die 2:1-Pausenführung. Kurz nach Wiederanpfiff legte sich sein Gegenüber Sebastian Noparlik eine weite Flanke von Patrick Nowag zum 1:3 selbst ins Netz.

Nachdem der Tabellen-13. den ersten Ansturm des Spitzenreiters – Jonas Müller traf schon nach neun Sekunden das Außennetz – überstanden hatte, erkämpften sich die Gastgeber mit viel Einsatz ein Gleichgewicht im Mittelfeld. Erren hatte sogar die erste Großchance der Partie, als sein 18-Meter-Freistoß gegen die Latte klatschte (22.). Direkt im Gegenzug rettete Noparlik stark gegen den freistehenden Nico Gawlista.

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Kai Trump (rot) setzt sich gegen Hambergens Houssein Hazimeh durch. © Ingo Moellers
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Zur Gästeführung brauchte es einen Foulelfmeter, den Cem Oflazoglu geschickt gegen Ole Schmidt herausholte. Der Pfiff von Schiri Dieter Käufer war wohl berechtigt, und Sebastian Kowalski vollstreckte flach ins rechte Eck zum 1:0 für den TuS Hasbergen (38.). Die Huder schüttelten sich einmal kurz und setzten dann zur Antwort an: Bürmann erkämpfte sich den Ball am rechten Flügel, und seine weite Flanke köpfte der immer gefährliche Patrick Westerman zum Ausgleich ein (42.). Die Freude hielt jedoch keine 60 Sekunden an. Oflazoglu setzte sich erneut auf rechts durch und passte von der Grundlinie zurück auf Gawlista, der trocken zum 1:2 (43.) vollendete.

In der Folge entschieden Bonks Parade und Nowags glückliches 3:1 das Match. In dem Moment, als Nowags weiter Schlag aus 45 Metern den Weg Richtung Tor einschlug, rief sein Vater Norbert auf der Tribüne: „Der ist drin“ – und sollte dank Noparliks Unterstützung Recht behalten. Schon drei Minuten später war der 4:1-Endstand perfekt. Kowalski hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, Houssein Hazimeh ließ den Ball durch und Nico Müller knallte ihn unter die Latte (49.). „Das 3:1 hat uns natürlich in die Karten gespielt, danach haben wir uns gewaltig gesteigert“, meinte Lersch und Bürmann ergänzte: „Drei Minuten später dann das 1:4, da war bei uns etwas die Luft raus.“

Zwar war damit nach knapp 50 Minuten die Partie entschieden, trotzdem versuchten die Huder, das Ergebnis zu verbessern. Dennis Schlarmann traf für den Gastgeber noch einmal den Pfosten (54.). Dennoch hatte Hasbergen die Begegnung ab Mitte der zweiten Hälfte klar unter Kontrolle. „Zwischen der69. und 76. Minute hatten wir eine Großchance nach der anderen, da hätten wir mindestens noch zwei Tore machen müssen“, beschrieb Lersch das Spiel auf ein Tor, das sich dennoch mit dem 4:1 zählbar niederschlug. Noparlik machte seinen Fehler vom Nowag-Treffer mehrfach wieder gut. Angesichts der Vielzahl an Möglichkeiten hätte ein 4:8 den Verlauf besser wiedergegeben.

Bereits an diesem Freitag kommt es zum Spitzenspiel in der 1. Kreisklasse: Die Hasberger gehen dann als Favorit in die Partie mit dem Tabellenzweiten, der Bezirksliga-Reserve des VfL Wildeshausen.

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Sascha Albrecht (schwarz) und der TuS Hasbergen waren Kai Trump (rot) und dem FC Hude III nicht nur in dieser Szene voraus. © Ingo Moellers
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