RB Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl fordert von seinen Mannen gegen den 1. FC Köln eine bessere Leistung in der Defensive RB Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl fordert von seinen Mannen gegen den 1. FC Köln eine bessere Leistung in der Defensive ©
RB Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl fordert von seinen Mannen gegen den 1. FC Köln eine bessere Leistung in der Defensive

Hasenhüttl fordert Teamgeist – RB Leipzigs Goalgetter wackelt für Köln

Eine maue Auswärtsbilanz, personelle Sorgen und die Defensivarbeit treiben Ralph Hasenhüttl vor dem Spiel von RB Leipzig beim Schlusslicht 1. FC Köln um.

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Leipzig. Die Sorgenfalte auf der Stirn von Ralph Hasenhüttl wirkte am Freitag so groß wie lange nicht. „Ich habe heute noch Ohrenschmerzen“, gestand der RB-Trainer drei Tage nach der 0:2-Niederlage samt gellendem Pfeifkonzert in der Champions League bei Besiktas Istanbul. Doch die eigenen Wehwehchen sind nicht der Grund, für das nachdenkliche Auftreten des 50-Jährigen. Viel mehr beschäftigen ihn die unzähligen Baustellen, die es derzeit beim Bundesligisten zu beheben gibt.

Das Selbstvertrauen der Leipziger ist angeknackst. Das liegt auch an der mauen Bilanz in fremden Stadien. „Wir haben bisher auswärts noch nicht die Sterne vom Himmel gespielt. Mit einem Sieg aus vier Spielen. Das ist ein bisschen wenig“, moniert Hasenhüttl. Um am Sonntag den zweiten Auswärtsdreier einzufahren, fordert der Coach mentale Stärke und defensive Stabilität: „Der Weg nach hinten darf uns nicht einen Meter zu schade sein.“

Als Einheit auftreten

Dabei klingt die Aufgabe am Sonntag beim sieglosen Schlusslicht Köln nach einer dankbaren, zum Abschluss der englischen Wochen. Von einem Pflichtsieg will der Trainer allerdings nicht wissen. Obwohl die Geißböcke in sechs Spielen erst ein Tor erzielten, einen Punkt holten und mit dem Spiel in der Europa League am Donnerstag gegen Roter Stern Belgrad (0:1) zwei Tage weniger Zeit zur Erholung haben.

Die letzten Kräfte fürs siebente Spiel in 23 Tagen zu mobilisieren, heißt die Devise in Köln. Von seinen Roten Bullen verlangt Hasenhüttl bei den Geißböcken vor allem eins: „Wichtig ist, dass wir auf dem Platz bereit sind, füreinander zu arbeiten. Wenn wir das tun, sind wir stark.“ In der vergangenen Saison habe sein Team vor allem davon gelebt, sich als Einheit Erfolgserlebnisse zu holen, mit denen jeder wächst. Egal, welches Personal auf dem Platz steht.

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Keita gesperrt, Werner wackelt, Kampl angeschlagen

Denn auch die personelle Situation treibt den Coach um. Naby Keita sitzt das dritte und letzte Spiel seiner Rotsperre ab. Timo Werner plagt sich nach seinen Kreislauf- und Atemproblemen in Istanbul noch immer mit etwas Schwindel herum. „Man merkt, dass die Belastung für ihn in den letzten Wochen sehr hoch war“, sagt Hasenhüttl, der spontan entscheiden will, ob der Nationalstürmer am Sonntag im Kader steht. Die Ursache für seine Probleme sind weiterhin unklar. Kevin Kampl konnte am Freitag aufgrund von Sprunggelenksproblemen, die er schon vor dem Besiktasspiel hatte, nur individuell trainieren.

Mehr zum Thema: RB Leipzig: Istanbulgeschädigter Timo Werner kann beim 1. FC Köln auflaufen 

Nase vorn im österreichischen Trainerduell

Immerhin weist Hasenhüttl eine beachtliche Bilanz gegen den Kölner Peter Stöger auf. Im Trainer-Vergleich der beiden Österreicher ist der 50-Jährige noch ungeschlagen. Sechsmal standen sich die beiden Landsmänner bisher im „Bankduell“ gegenüber, vier Remis und zwei Sieg stehen auf der Habenseite von Hasenhüttl. Vergangene Saison spielten die Leipziger in Köln dank eines Treffers von Oliver Burke 1:1. Beim heimischen 3:1-Sieg verhalfen Emil Forsberg, Timo Werner und ein Eigentor des Gegners zum Erfolg.

Dass die beiden Trainer eine gemeinsame Vergangenheit als Spieler bei Austria Wien und in der österreichischen Nationalmannschaft verbindet, ist für Hasenhüttl vor dem Aufeinandertreffen kein Thema: „Jeder geht seinen eigenen Weg. Wir hatten ja beide keine so prickelnde Woche international. Es wird darauf ankommen, wer die besseren Lehren daraus zieht.“

Die Geißböcke verpflichteten am Freitag übrigens noch kurzfristig bis zum Saisonende den Vereinslosen Claudio Pizzaro, nach der Torflaute mit nur einem Treffer aus den ersten sechs Bundesligapartien. Ob der 38-jährige Stürmer schon am Sonntag (18 Uhr) im Kader steht, ließ Coach Stöger aber noch offen.

Region/Leipzig RB Leipzig RB Leipzig (Herren) 1.FC Köln 1. FC Köln (Herren) 1. FC Köln-RB Leipzig (01/10/2017 18:00) Fussball Bundesliga

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