02. März 2018 / 09:58 Uhr

Hasenhüttl übt Selbstkritik und baut gegen Dortmund auf seine Stöger-Statistik 

Hasenhüttl übt Selbstkritik und baut gegen Dortmund auf seine Stöger-Statistik 

Anne Grimm
Kennen sich gut: Ralph Hasenhüttl und Peter Stöger.
Kennen sich gut: Ralph Hasenhüttl und Peter Stöger. © dpa
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RB Leipzig hat nach drei Niederlagen in Serie an einigen Stellschrauben gedreht, um im Topspiel gegen Dortmund wieder etwas Zählbares mitzunehmen. Neue Akzente, ehrliche Gespräche und ein freier Kopf sollen dabei helfen. 

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Leipzig. Seit fast 30 Jahren kennen und schätzen sich die Österreicher Ralph Hasenhüttl und Peter Stöger. Beide spielten Anfang Ende der 80-er gemeinsam bei Austria Wien. Dann kämpften sie sich als Trainer durch die Niederungen der Ligen in Deutschland beziehungsweise Österreich nach oben. Inzwischen coachen sie Bundesligateams, die unbedingt in die Champions League wollen. „Hut ab, vor seinem Weg. Aber ich hoffe, dass unsere Statistik so bleibt, wie sie momentan ist“, sagt RB Leipzigs Trainer Hasenhüttl vor dem Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund.

DURCHKLICKEN: Der RB-Sieg beim BVB

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In sieben Bundesligapartien musste sich der 50-Jährige seinem Landsmann noch nie geschlagen geben, drei Siege und vier Remis stehen auf seiner Seite. Vor dem richtungsweisenden Duell der direkten Konkurrenten tragen aber beide Trainer ihr Päckchen mit sich herum. Hasenhüttl, weil er zuletzt dreimal in einer Woche mit seinem Team als Verlierer vom Platz ging. Stöger, weil die Ansprüche in Dortmund noch höher als in Leipzig sind. Obwohl der 51-Jährige seit seinem Amtsantritt im Dezember mit dem BVB in neun Partien keine Niederlage kassierte, wird immer wieder Kritik an der Spielweise laut. Der Borussen-Coach weiß: „Wir schaffen es momentan nicht, den Gegner gegen die Wand zu spielen.“

Hasenhüttl gesteht Fehler ein

Das Problem kennt auch der zweite deutsche Teilnehmer in der Europa League aus Leipzig. Stöger sieht das so: „Wenn Leipzig alles aus sich rausholt, sind sie richtig gefährlich. Wenn sie nicht ans Maximum kommen, ist es ähnlich wie bei uns, dann hast du Probleme. Ich sehe dort keine Krise.“ Hasenhüttl und sein Team haben in den vergangenen Tagen über die Rückschläge gesprochen, sich über die Gründe der drei Niederlagen ausgetauscht, daran gearbeitet, wie man Führungen besser über die Zeit bringen kann.

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Keita und Laimer zurück

Eine gewisse Vorliebe für den BVB ist RB Leipzig nicht von der Hand zu weisen, bei zwei Siegen in drei Duellen. Im September 2016 der erste Erfolg in der Bundesliga-Geschichte dank eines späten Treffers von Naby Keita zum 1:0. Der 3:2-Sieg im Hinspiel beim BVB, der die erste Niederlage für die Borussia in dieser Saison und seit mehr als zwei Jahren im heimischen Stadion bedeutete. Von einem Gegner, der dem Vizemeister liegt, will Hasenhüttl allerdings nichts wissen: „Es waren andere Trainer und andere Herangehensweisen, das hat nicht so viel mit dem Spiel zu tun, das uns am Wochenende erwartet.“

Personell gibt es gute Nachrichten aus dem RB-Lager: Naby Keita (Oberschenkelzerrung) und Konrad Laimer (Erkältung) kehren zurück. Zwar haben ein paar Spieler und der Trainer selbst ein bisschen Halsschmerzen, aufgrund der eisigen Temperaturen. Aber bis zum Samstag soll das Wetter wieder weniger winterlich werden. Am liebsten wäre es den Leipzigern, wenn dann der Gegner mit einem dicken Hals nach Hause fährt. Denn mit einem Sieg könnte RB Leipzig nach Punkten mit dem Tabellenzweiten BVB gleichziehen. Am Freitagabend landen die Schwarz-Gelben kurz vor 19 Uhr in der Messestadt und residieren im Steigenberger Hotel.

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