05. Dezember 2018 / 18:51 Uhr

"Hat enormes Potenzial": Eilvese will beim NFV-eSoccer-Cup starten

"Hat enormes Potenzial": Eilvese will beim NFV-eSoccer-Cup starten

Marcel Seniw
Trainer Thassilo Jürgens von Eilvese.
Trainer Thassilo Jürgens von Eilvese. © Debbie Jayne Kinsey
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Der Niedersächsische Fußballverband lädt am 12. Januar 2019 in Kooperation mit dem SPORTBUZZER Hannover begeisterte Konsolen-Kicker zur ersten offiziellen FIFA 19 e-Soccer-Niedersachsenmeisterschaft. Interessierte Vereine können sich mit ihrem e-Soccer-Team noch bis zum 14. Dezember für einen Startplatz im 64 Teams umfassenden Teilnehmerfeld bewerben. Auch der STK Eilvese will an den Start gehen.

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Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) rief am 14. November dieses Jahres zum 1. NFV e-Soccer Cup am 12. Januar 2019 im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen auf. Alle Vereine aus dem Einzugsgebiet des NFV haben bis einschließlich 14. Dezember die Möglichkeit, sich zu bewerben und um die erste digitale Krone Niedersachsens zu kämpfen. Die Resonanz ist groß.

Ursprünglich hatte der NFV ausgeschrieben, dass sich jeder Verein im NFV mit bis zu zwei Zweier-Teams bewerben könne – doch die bisherigen Bewerbungen übersteigen das auf 64 Teams begrenzte Maß bereits bei Weitem. Laut Dominic Rahe vom NFV gingen bereits 170 Teambewerbungen von insgesamt 100 Vereinen beim Landesverband ein. Daher greife nun der in der ursprünglichen Cup-Ausschreibung erwähnte Losentscheid bei der Vergabe der Teilnehmerplätze.

Download NFV-eSoccer-Cup: Anmeldungsformular

Einige Vereine spielen Klubhaus-Turniere

„Freie Plätze werden wir also definitiv nicht haben. Deshalb steht schon fest, um möglichst vielen Vereinen die Teilhabe zu ermöglichen, dass pro Verein maximal ein Team starten darf“, erläutert Rahe, der bis zum 14. Dezember noch mit einigen Bewerbungen, speziell aus dem Hannover-Bereich, rechnet. „Viele Vereine haben den Cup längst auf dem Schirm, suchen aber noch nach ihren besten Spielern, die teilweise sogar bei Klubhaus-Turnieren ermittelt werden“, so Rahe.

Zu den Bewerbern aus dem NFV-Bezirk Hannover zählen neben Vereinen wie der TSV Burgdorf und dem VfL Eintracht auch der STK Eilvese, bei dem Spieler und Verein laut Eilveses Bezirksliga-Coach Thassilo Jürgens ziemlich rasch nach der Ausschreibung und nahezu gleichzeitig mit der Idee aufeinander zugingen, am e-Soccer-Cup partizipieren zu wollen – wenn das Los denn mitspielt.

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Eilvese-Spieler Kowohl will mit Ambitionen starten

„Da sieht man mal das Potenzial, was dem e-Soccer innewohnt“, so Jürgens in Bezug auf die bisher eingegangenen Bewerbungen. Er fände es schade, wenn der STK nicht beim 1. NFV e-Soccer-Cup vertreten wäre: „Wir wären gern dabei, denn mit unserem Spieler Christopher Kowohl, der auch in der SPORTBUZZER-FIFA-Liga vertreten war und dort erfolgreich spielte, haben wir einen, der nicht unbedingt den letzten Platz belegen würde, sondern einen, der das Spiel ganz gut beherrscht“, führte der 37-Jährige aus.

Für Kowohl, der bei Losglück zusammen mit einem eingespielten Freund, der nicht Mitglied beim STK ist, antreten würde, zähle laut Jürgens nicht nur die Teilnahme: „Hauptsache dabei sein kennt Chrissi nicht, er will da schon weit kommen“, charakterisierte Jürgens seinen Schützling, der natürlich auch ein Auge auf die attraktiven Teampreise geworfen habe.

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STK Eilvese will sich "auch für andere Turniere bewerben"

Sollte das Los gegen den STK Eilvese entscheiden, so würde dies dem Interesse an dem Feld e-Soccer keinen Abbruch bedeuten, verriet Jürgens: „Wir werden uns auch für weitere Turniere bewerben. Auch der NFV sieht ja das enorme Potenzial, weshalb ich mir gut vorstellen könnte, dass der Verband schon beim nächsten Turnier das Teilnehmerfeld erweitert“.

Trotz des Interesses sei bei Eilvese (noch) keine direkte e-Soccer-Sparte geplant, aber „zum reinschnuppern“ sei das NFV-Turnier natürlich sehr interessant. Zudem wohne dem e-Soccer das Potenzial inne, verschiedene Sparten des Vereins miteinander zusammenzuführen.

"Vereinsleben kann davon profitieren"

„Theoretisch kann ja jeder aus dem Verein da mitmachen. Vielleicht ist jemand Fußball- und FIFA-Fan, spielt aber im realen Leben viel besser Tischtennis oder Volleyball und daher selbst nicht aktiv Fußball. Trotzdem kämen diese Sportler, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden, zusammen und spielen im Verein. Davon kann das Vereinsleben eigentlich nur profitieren“, wendete Jürgens seinen Blick abschließend in die Zukunft und auf die Möglichkeiten des e-Soccers für die Sportvereine in Hannover, Niedersachsen und ganz Deutschland.

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