14. September 2018 / 20:09 Uhr

Hattrick-Held Spickschen schätzt Pizarro

Hattrick-Held Spickschen schätzt Pizarro

Sönke Rathje
Plockhorsts Leon Spickschen (rechts) wurde für seinen Hattrick im Spiel gegen den TSV Wendezelle II zum Helden der Wochen gewählt.
Plockhorsts Leon Spickschen (rechts) wurde für seinen Hattrick im Spiel gegen den TSV Wendezelle II zum Helden der Wochen gewählt. © Büchler
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Leon Spickschen gewann die Internet-Wahl zum „Held der Woche“ hauchdünn vor der 1. Herren der TB Bortfeld mit 27,5 Prozent der Stimmen – nur zwei Stimmen entschieden die Wahl zu Gunsten des Plockhorsters, der jüngst gegen Wendezelle II einen Hattrick erzielte. Im PAZ-Interview verrät er, warum Claudio Pizzaro sein Idol ist.  

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Im Interview mit der PAZ verrät der 22-jährige Sport- und Sonderpädagogikstudent, der kurz vor seinem Bachelor-Abschluss steht, wie er zu seinem ersten Hattrick kam und warum Claudio Pizarro sein Lieblingsfußballer ist.

Leon, nur sieben Minuten haben Sie für den Hattrick benötigt – war es eigentlich Ihr erster?

Ja, das war er. Ich treffe eigentlich sonst nur drei- bis viermal pro Saison. Deshalb war das schon überraschend, zumal es dann auch so schnell ging. Aber ich spiele sonst auch eher in der Abwehr oder auf der Sechs – aber vor dem Spiel hatten wir plötzlich ein Personalproblem auf Rechtsaußen. Und deswegen hat mich der Trainer dorthin beordert. Zunächst sehr zu meinem Unmut, da ich lieber in der Mitte spiele, aber am Ende hat es sich ja ausgezahlt. Vor allem, weil es wichtig war, dass wir endlich mal wieder dreifach gepunktet haben.

Sie sprechen es an, zuletzt drei Spiele ohne Sieg – seid Ihr mit elf Punkten aus acht Spielen im Soll?

Absolut, wir sind zufrieden mit der aktuellen Situation. Schließlich war unser Auftaktprogamm schwer, aber wir haben mit Ausnahme der 1:4-Niederlage gegen den SV Bosporus eigentlich in allen Begegnungen gut gespielt. Ich glaube, wir werden auch nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen, da wir eine gute Mannschaft zusammen haben, auch wenn es manchmal etwas Personalprobleme gibt, da die halbe Mannschaft durch Niedersachsen verstreut wohnt. Wir nehmen vermutlich mehr Fahrtkilometer auf uns als die meisten anderen Mannschaften in der Kreisliga – das spricht aber auch für den guten Zusammenhalt in der Mannschaft.

Haben Sie sich ein persönliches Ziel für die aktuelle Saison gesetzt?

Ja, ich würde sehr gerne verletzungsfrei bleiben, da ich schon so viele Bänderrisse hatte – vergangene Saison zum Beispiel gleich zu Beginn und dann in der Rückrunde das Syndesmoseband. Deshalb konnte ich auch nicht so viele Spiele machen.

Wer ist Ihr Fußballidol?

Claudio Pizarro, weil er menschlich einfach ein korrekter Typ ist. Ich bin froh, dass er im Sommer zum vierten Mal zu meinem Verein, Werder Bremen, gewechselt ist. Er ist zwar ein ganz anderer Spielertyp als ich – ich bin wahrscheinlich eher wie Mark van Bommel –, aber außer seinen spielerischen Qualitäten sorgt er auch für eine super Stimmung im Team und ist sehr wichtig für den Zusammenhalt. Deswegen ist er auch ein Vorbild für die unteren Klassen, denn der Zusammenhalt ist da das Wichtigste. Deshalb macht es auch so viel Spaß, in Plockhorst zu spielen.

Haben Sie eine Marotte vor dem Spiel?

Durch meine vielen Bänderrisse tape ich inzwischen meine beiden Füße sehr stark, um einer weiteren Verletzung vorzubeugen – das sieht dann immer ein wenig aus wie ein Gipsbein. Leider dauert das Tapen immer ziemlich lange, und weil ich meistens einer der Letzten bin, der in die Kabine geht, sitze ich dort irgendwann alleine. Meine Mannschaftskollegen meinten, ich solle doch früher zum Sportplatz kommen, aber irgendwie klappt das nicht (lacht).

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