27. August 2018 / 09:30 Uhr

HC Elbflorenz mit bitterer Pleite zum Auftakt

HC Elbflorenz mit bitterer Pleite zum Auftakt

DNN
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Der HC Elbflorenz und Trainer Christian Pöhler mussten zum Saisonauftakt gegen den HSC Coburg eine 23:30-Niederlage einstecken. 
Der HC Elbflorenz und Trainer Christian Pöhler mussten zum Saisonauftakt gegen den HSC Coburg eine 23:30-Niederlage einstecken.  © Steffen Manig (Archiv)
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Die Schützlinge von Trainer Christian Pöhler verlieren deutlich mit 23:30 beim HSC Coburg. 

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Dresden. Den Saisonstart hatten sich die Handballer des HC Elbflorenz ganz anders vorgestellt. Doch sie mussten sich im ersten Zweitliga-Spiel dem Vorjahres-Vierten HSC Coburg deutlich mit 23:30 (11:16) geschlagen geben. „Natürlich tut die Niederlage weh, aber mit der Realität müssen wir jetzt leben. Ich bin auch etwas enttäuscht, weil wir keine geschlossene Mannschaftsleistung geboten haben“, bekannte Trainer Christian Pöhler nach der Partie.

Dabei konnte der Coach sogar wieder auf Rückraumspieler Gabor Pulay zurückgreifen, der nach seinem Bänderriss schon wieder zur Verfügung stand. Am Ende gehörte der 25-Jährige zu den Besten im Team der Dresdner. In der Anfangsphase war das Geschehen vor 1503 Zuschauern in der Coburg Arena noch ausgeglichen. Doch nach dem 5:5 in der 8. Minute kassierten die Pöhler-Schützlinge ausgerechnet in Überzahl zwei Gegentore. „Das war sehr ärgerlich, damit haben wir Coburg richtig aufgebaut“, so der HCE-Trainer später. Nun leisteten sich seine Jungs weitere leichte Abspielfehler, schlossen ihre Angriffe zu überhastet ab. Die cleveren Hausherren bestraften die Fehler mit schnellen Kontern vor allem über Florian Billek eiskalt. Dazu hatten die Gastgeber mit Jan Kulhanek einen sicheren Rückhalt im Tor. So konnte sich Coburg bis zur 18. Minute auf 12:6 absetzen. Bis zur Pause konnten die Elbestädter den Rückstand nicht wesentlich verkürzen.

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Nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste gleich zwei weitere Gegentore hinnehmen, während ihnen selbst keine Treffer gelangen und sie zudem noch einen Siebenmeter vergaben. Erst nach dem 11:18-Rückstand fingen sich die Pöhler-Schützlinge. Angeführt von Spielmacher Roman Becvar kämpften sich die Sachsen auf 20:23 (49.) heran. Aber ein richtiger Lauf wurde daraus nicht, zumal die Coburger an diesem Tag das Torhüterduell eindeutig zu ihren Gunsten entschieden. So konnte der Gegner den Vorsprung erneut ausbauen und den Sieg nach Hause bringen.

„Wir müssen realisieren, dass ein bisschen gut einfach nicht ausreicht. Die Coburger, die insgesamt auch ein wenig giftiger als wir waren, haben jede Schwäche von uns gnadenlos ausgenutzt. Sicher ist die Niederlage etwas zu hoch ausgefallen, doch um bei diesem Kontrahenten zu bestehen, muss der Grad der Perfektion schon relativ hoch sein. Das war bei uns vor allem in der ersten Halbzeit nicht der Fall. Auf jeden Fall haben die Franken ihre Ambitionen für diese Saison unterstrichen. Man darf auch nicht übersehen, dass sie schon immer eine heimstarke Mannschaft waren“, so Christian Pöhler.

Mit seinem Team konnte er das Kunststück vom Vorjahr, als der HCE an gleicher Stelle das Parkett als Sieger verließ, nicht wiederholen. Nun gilt es, in dieser Woche weiter hart zu arbeiten, um am Sonnabend das erste Heimspiel gegen Eintracht Hagen siegreich zu gestalten. Hagen konnte sein Auftaktspiel gegen Dessau übrigens gewinnen.

Elbflorenz-Tore: Gugisch 4, Pulay 4/2, Kammlodt 3, Dierberg, Flödl, Gress, Becvar je 2, Jurgeleit, de Santis, Kretschmer, Quade je 1.

Astrid Hofmann

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