19. August 2018 / 19:45 Uhr

HC Elbflorenz scheidet im DHB-Pokal früh aus

HC Elbflorenz scheidet im DHB-Pokal früh aus

Redaktion Sportbuzzer
Trainer Christian Pöhler verfolgt das Spiel gegen Hüttenberg mit sorgenvoller Miene.
Trainer Christian Pöhler verfolgt das Spiel gegen Hüttenberg mit sorgenvoller Miene. © Verein
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Für die Zweitliga-Handballer aus Dresden ist bereits in der ersten Partie gegen den TV Hüttenberg Endstation.

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Fürstenfeldbruck. Pokalsensationen wie im Fußball haben im Handball eher Seltenheitswert. Deshalb blieb auch für die Zweitliga-Männer des HC Elbflorenz das Wunder aus. Sie verabschiedeten sich in der ersten Runde des DHB-Pokals, mussten sich beim Vierer-Turnier in Fürstenfeldbruck bereits in der ersten Partie dem Erstliga-Absteiger TV Hüttenberg mit 26:29 (11:16) geschlagen geben und verfehlten damit das erhoffte Finale gegen Vizemeister und Pokalverteidiger Rhein-Neckar Löwen. Allerdings verkauften sich die Schützlinge von Trainer Christian Pöhler phasenweise sehr gut. „Unsere Erkenntnis aus dieser Partie sagt, dass wir auch solch einen Gegner, der zu den Liga-Favoriten gehört und wieder aufsteigen will, schlagen können. Damit erreichen wir schon eine neue Qualität“, zeigt sich der HCE-Coach eine knappe Woche vorm Punktspiel-Auftakt in Coburg zuversichtlich.

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Ein Knackpunkt war wahrscheinlich schon die erste Viertelstunde, in der die Dresdner trotz zweier schön herausgespielter Tore von Norman Flödl dann rasch mit fünf Toren (4:9/11.) ins Hintertreffen gerieten. Schuld daran war vor allem der Hüttenberger Neuzugang Nikolai Weber im Tor. Am erstligaerfahrenen Keeper scheiterten die Elbestädter mehrfach, während die Fangquote auf Seiten der Dresdner deutlich geringer war. „Wir konnten auch das nötige Glück nicht auf unsere Seite ziehen“, bedauert Pöhler. Trotz Überzahl konnten die HCE-Männer auch kurz vor der Pause ihre Chance, den Rückstand zu verkürzen, nicht nutzen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Abstand relativ gleich. Erst in den letzten zehn Minuten kämpfte sich Elbflorenz heran, verkürzte in der 58. Minute sogar auf 25:27. Doch nach einer Auszeit machte der Favorit mit dem nächsten Treffer dann endgültig alles klar. Kapitän Arseniy Buschmann erklärte: „Wir sind nicht gut in die Partie gestartet und haben im Angriff wie in der Abwehr zu fehlerhaft gespielt. Hüttenberg wusste das sofort zu bestrafen. In der zweiten Halbzeit standen wir besser in der Abwehr und konnten dann Tor um Tor verkürzen. Leider hat es am Ende nicht für mehr gereicht.“

Christian Pöhler bilanzierte nach dem ersten Pflichtauftritt seiner Jungs: „Das Torhüterduell ging klar an Hüttenberg. Mit unserer Abwehr war ich in Teilen zufrieden. Die ein oder andere Eins-gegen-Eins-Situation hätten wir sicher besser verteidigen können. Man merkt dem TV die Qualität natürlich vor allem in der Spielkontrolle an. Die letzten zehn Minuten haben wir aber wirklich gut gespielt. Insgesamt fehlte noch ein wenig die letzte Konsequenz beim Abschluss. Positiv war für mich auch zu sehen, dass jeder im Team seine Aufgabe erfüllt.“ Auffällig vor allem Julius Dierberg. Schon in der vergangenen Saison bester HCE-Werfer bewies er mit elf Toren gleich zum Auftakt, wie wichtig er für die Mannschaft ist. „Auch unsere beiden Kreisläufer oder Adrian Kammlodt haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht“, so Pöhler, der sich besonders über die gute Vorstellung von Nils Gugisch, der nach seinem Kreuzbandriss im Vorjahr auf einem guten Weg ist. Verzichten musste der Coach allerdings noch auf die beiden verletzten Marc Pechstein (Plantarsehne) und Gabor Pulay (Bänderriss).

Die Rhein-Neckar Löwen zogen am Sonntag mit einem 38:29-Sieg gegen Hüttenberg erwartungsgemäß in die zweite Runde ein.

Elbflorenz-Tore: Dierberg 11/6, Kammlodt 4, Gugisch, Flödl, Hoffmann, Quade je 2, Jurgeleit, Becvar je 1, Krentschmer 1/1.

Astrid Hofmann

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